Berlin bekommt ein nachhaltiges UBA-Vorzeigeprojekt mit Geothermie und Photovoltaik
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Das neue Labor- und Verwaltungsgebäude des Umweltbundesamts (UBA) in Berlin-Dahlem soll 2027 fertiggestellt werden. Das von Milla & Partner entworfene Projekt setzt auf Nachhaltigkeit: Geothermie und Photovoltaik tragen zur Energieversorgung bei. Gleichzeitig fügt sich der Neubau harmonisch in die historische Bausubstanz ein und ergänzt sie durch moderne Einrichtungen.
Das Gebäude entsteht auf dem bundeseigenen Gelände des Dahlemer Dreiecks und wird planmäßig errichtet – der Richtfest fand am 11. November 2025 statt. Es verbindet die Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus mit einem modernen Anbau, der als Abbruchgebäude unter der Verwaltung des Bundesimmobilienamts (BImA) konzipiert ist. Während der Altbau künftig Verwaltungszwecken dient, bietet der Neubau flexible Laborflächen, die auch für spätere Nutzungen angepasst werden können.
Medien- und Haustechnik werden im Rahmen des Projekts umfassend modernisiert. Ein neuer Versorgungstunnel sowie Verbindungsbauten sichern die technische Infrastruktur des Gebäudes. Nach der Fertigstellung wird das UBA das Gebäude zunächst nutzen, doch die Konzeption ermöglicht langfristig auch alternative Verwendungen. Verantwortlich für die Umsetzung ist die Abteilung VF III 4 des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem Silber-Standard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB).
Das neue UBA-Gebäude in Berlin-Dahlem soll ein Vorbild für wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit werden. Mit seiner Energieversorgung durch Geothermie und Photovoltaik, modernen Laboren und flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten bietet es der Umweltbehörde optimale Arbeitsbedingungen – und ist zugleich für künftige Anforderungen gerüstet.
