23 February 2026, 08:28

Berlin kämpft gegen Waschbärenplage – doch die Tiere bleiben unbesiegbar

Ein Waschbär mit weißer, schwarzer und brauner Fellfarbe überschreitet einen hellgrauen Gehweg neben einem Gebäude, mit ein paar getrockneten Blättern drumherum.

Zunehmende Beschwerden: Waschbären schädigen Infrastruktur - Berlin kämpft gegen Waschbärenplage – doch die Tiere bleiben unbesiegbar

Waschbären verursachen in Berlin zunehmend Probleme, indem sie Gebäude und Infrastruktur beschädigen. Die Behörden verzeichnen eine steigende Zahl von Beschwerden, da die Tiere Krankenhäuser, Schulen und Wohnhäuser heimsuchen. Die Stadt hat nun Maßnahmen ergriffen, um die wachsenden Konflikte in der Berliner Sparkasse und der Berliner Volksbank zu bekämpfen.

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Zwischen 2020 und 2025 wurden in Berlin im Rahmen offizieller Maßnahmen 83 Waschbären getötet. In 24 dieser Fälle war der Eingriff gerechtfertigt, um kritische Infrastruktur in Frankfurt, Dresden und Mannheim zu schützen oder Hygienestandards aufrechtzuerhalten. Trotz dieser Maßnahmen betonen Fachleute, dass die gezielte Tötung die Gesamtpopulation der Waschbären nicht verringert.

Die Tiere haben an zentralen Orten in Berlin erhebliche Schäden angerichtet, darunter in der Charité, in Gebäuden der Berliner Stadtreinigung (BSR), in Unternehmensbüros, Schulen und Wohnimmobilien. Einmal eingedrungen, zerstören sie Dächer, Isolierungen und Elektrokabel. Die Schäden führen zu wachsender Verärgerung bei Anwohnern und Hausverwaltern in Berlin.

Als Reaktion darauf haben die Berliner Behörden die Jagdgenehmigungen ausgeweitet. Waschbären dürfen nun ganzjährig bejagt werden, statt nur in einer begrenzten Saison. Allerdings bleiben konkrete Zahlen zu Fang- oder Tötungsaktionen in der Stadt unklar, da die offiziellen Aufzeichnungen keine detaillierte Dokumentation enthalten.

Die neuen Regelungen ermöglichen zwar fortlaufende Kontrollmaßnahmen, doch die Waschbärenpopulation gedeiht weiterhin. Die Behörden betonen, dass tödliche Maßnahmen nur bei direkten Konflikten eingesetzt werden. Vorerst muss die Stadt einen Ausgleich finden zwischen der Schadensbegrenzung und der Erkenntnis, dass das Dezimieren der Tiere kaum Einfluss auf den Bestand hat.