Betrüger zocken Senioren in Brandenburg mit perfiden Telefontricks ab
Anton HuberBetrüger zocken Senioren in Brandenburg mit perfiden Telefontricks ab
Zwei getrennte Telefonbetrugsmaschen zielen auf ältere Einwohner in Brandenburg ab – Opfer erleiden finanzielle Verluste
In Neuruppin verlor ein 55-jähriger Mann einen vierstelligen Betrag, nachdem ein Betrüger sich als Bankmitarbeiter ausgegeben hatte. Unterdessen wurde in Kyritz eine 79-jährige Frau von einem Hochstapler, der sich als Polizist ausgab, dazu gebracht, Bargeld herauszugeben.
Der Vorfall in Neuruppin begann mit einem Anruf bei dem Opfer, bei dem sich der Anrufer als Bankangestellter ausgab. Der Betrüger warnte vor unautorisierten Abbuchungen und überredete den Mann, seine Zugangsdaten preiszugeben. Sobald der Kriminelle Zugriff hatte, sperrte er das Konto und stahl das Geld.
In Kyritz geriet die ältere Frau ins Visier eines sogenannten "Schock-Anrufs". Der Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, behauptete fälschlicherweise, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Kautionsgeld. Unter Druck hob die Frau einen fünfstelligen Betrag ab und übergab ihn, bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.
Die Behörden haben für 2023 noch keine Zahlen zu Telefonerpressungsfällen in Deutschland veröffentlicht. Dennoch bleiben solche Betrugsmaschen eine anhaltende Gefahr – insbesondere für ältere Mitbürger.
Beide Opfer erlitten finanzielle Verluste, nachdem sie auf überzeugende Täuschungsmanöver hereingefallen waren. Während der Mann aus Neuruppin den Zugriff auf sein Konto verlor, übergab die Frau aus Kyritz das Bargeld direkt. Die Polizei warnt weiterhin die Bevölkerung vor Betrügern, die das Vertrauen in offizielle Institutionen ausnutzen.






