29 December 2025, 00:29

Blutige Kinokrawalle in Bremen: Jugendliche greifen mit Messern und Pfefferspray an

Sch√ľler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem M√∂dchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umz√§unung mit einem Dach, das mit Luftballons geschm√∞ckt ist.

Blutige Kinokrawalle in Bremen: Jugendliche greifen mit Messern und Pfefferspray an

Schwere Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen in Bremer Kino eskaliert mit Messern und Pfefferspray

In einem Kino im Bremer Stadtteil Gröpelingen ist es am Freitagabend zu einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Gruppen Jugendlicher gekommen. Der Streit begann wegen Sitzplätzen, artete jedoch schnell in eine handfeste Auseinandersetzung mit Messern und Reizgas aus.

Die Unruhen brachen aus, als etwa 15 bis 20 Jugendliche sich um dieselben Plätze im Kinosaal stritten. Bald mischten sich Freunde und Bekannte aus einem anderen Vorführraum ein, was die Lage weiter anheizte. Im Verlauf der Prügelei wurden Messer gezückt und Pfefferspray eingesetzt. Mehrere Jugendliche erlitten leichte Verletzungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Polizei rückte an, um die Schlägerei zu beenden, und nahm vorläufig drei Angreifer im Alter von 16 und 17 Jahren fest. Später wurden sie in die Obhut ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten entlassen. Vier Jugendliche mussten wegen Atemwegsreizungen durch das Spray ärztlich behandelt werden. Nur einen Tag später kam es im selben Kino erneut zu Tumulten: Diesmal bewarfen sich Kinobesucher gegenseitig mit Popcorn und Nachos, woraufhin die Polizei abermals eingreifen musste.

Die Polizei Bremen (Zentrale Polizeidirektion) ermittelt nun in beiden Vorfällen und prüft Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Behörden untersuchen weiterhin den Einsatz von Waffen und Reizgas. Nach zwei separaten Schlägereien innerhalb von zwei Tagen steht das Kino unter besonderer Beobachtung. Ob es weitere Festnahmen geben wird, ließ die Polizei bisher offen.