18 June 2026, 08:10

BMW Landshut setzt auf Wasserstoff und E-Mobilität mit neuen Produktionslinien

BMW iX5 Hydrogen: Serienfertigung des "Energy Master" beginnt in Landshut

BMW Landshut setzt auf Wasserstoff und E-Mobilität mit neuen Produktionslinien

BMW-Werk Landshut erweitert Produktion für nachhaltige Fahrzeugtechnologien

Das BMW-Werk in Landshut hat seine Produktionskapazitäten für nachhaltige Fahrzeugtechnologien ausgebaut: Eine zweite Fertigungslinie für rein batterieelektrische Modelle wurde in Betrieb genommen, und die Vorserienarbeit an einer zentralen Komponente für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge hat begonnen.

Am Standort Landshut laufen nun zwei Produktionslinien für batterieelektrische Fahrzeuge. Eine Linie fertigt bereits Modelle wie den BMW iX3 und die neue Generation des i3, während die zweite Linie kürzlich hinzugekommen ist, um die Kapazitäten zu erhöhen.

Zudem hat das Werk mit der Vorserienproduktion des Energy Master begonnen – einer zentralen Steuereinheit für Wasserstofffahrzeuge. Dieses System verwaltet Energie- und Datenströme, verteilt die Leistung und verbindet das Brennstoffzellensystem mit der Hochvoltbatterie. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung einer bestehenden Lösung und soll im kommenden BMW iX5 Hydrogen zum Einsatz kommen.

Die Entwicklung und Produktion des Energy Master erfolgt vollständig im eigenen Haus. Wie Josef Hochreiter, Leiter der Projekte für Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge, erläutert, steuert das System die Batterie intelligent an, um dynamisches und sicheres Fahren zu gewährleisten. Der BMW iX5 Hydrogen wird mit der dritten Generation der Brennstoffzellentechnologie ausgestattet sein, die in Zusammenarbeit mit der Toyota Deutschland GmbH entwickelt wurde und kompakter sowie leistungsfähiger ist als ihre Vorgänger.

In Landshut wurden zudem die Medienverteilplatte und das Gehäuse für den Brennstoffzellenstack der aktuellen Pilotflotte von Wasserstofffahrzeugen gefertigt und optimiert. Der iX5 Hydrogen ist Teil des Projekts HyPowerDrive, das mit 191 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr und 82 Millionen Euro vom Freistaat Bayern im Rahmen der IPCEI-Initiative gefördert wird.

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Die Markteinführung des BMW iX5 Hydrogen ist für 2028 geplant. Dank eines flachen Wasserstofftanks bleibt der Innenraum uneingeschränkt nutzbar, und die Reichweite soll bis zu 750 Kilometer betragen. Die neuen Technologien und Produktionserweiterungen markieren für das Unternehmen wichtige Schritte in Richtung Wasserstoffmobilität.

Quelle