06 May 2026, 16:15

Braunschweig plant 60-Millionen-Umbau: Aus Großer Hof wird lebendiges Stadtviertel

Eine detaillierte Stadtkarte mit einem zentralen grünen Bereich, der als geplanten Entwicklungsstandort markiert ist, umgeben von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Braunschweig plant 60-Millionen-Umbau: Aus Großer Hof wird lebendiges Stadtviertel

Braunschweig treibt Pläne voran, den Großer Hof zu einem lebendigen Stadtviertel umzugestalten

Die Stadtverwaltung wird Bundes- und Landesmittel beantragen, um das 60-Millionen-Euro-Umbauprojekt zu finanzieren. Über den Vorschlag soll der Stadtrat in der kommenden Woche abstimmen – die Entscheidung steht für nächsten Dienstag auf der Tagesordnung.

Der Großer Hof steht derzeit vor drängenden Problemen: Zwei Schulen wurden geschlossen, und große Parkplätze prägen das Bild des Viertels, das dadurch einen leblosen Eindruck macht. Die Behörden beschreiben die bestehende Architektur als veraltet – für die Planer bietet sich damit die Chance, das Areal neu zu denken.

Ziel der Stadt ist es, aus dem Gelände ein gemischt genutztes Quartier zu machen. Geplant sind ein autofreundliches Kreativviertel mit Wohnraum, einem Quartiersgarage und Ateliers für Künstler. Zudem sollen soziale Infrastruktur, Grünflächen und ein neues Zuhause für die Städtische Galerie entstehen. Teile des Entwurfs stammen aus einem Wettbewerb von 2024, den ein Hamburger Architekturbüro für sich entschied.

Zur Finanzierung des Projekts bewirbt sich Braunschweig um Mittel aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Die Stadt selbst stellt 7,9 Millionen Euro bereit, der Rest soll durch Landes- und Bundeszuschüsse gedeckt werden. Bei einer Bewilligung könnten die Umbaumaßnahmen bald beginnen und so langjährige Missstände im Viertel beheben.

Über den Erfolg des Vorhabens entscheidet die anstehende Ratsabstimmung. Bei einer Zustimmung würde der Umbau des Großer Hofs einen tiefgreifenden Wandel einläuten: Aus Brachflächen und Parkplätzen entstehen dann Wohnraum, Kulturstätten und Grünanlagen. Die Gesamtkosten von 60 Millionen Euro werden sich die Kommune, das Land und der Bund teilen.

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