02 May 2026, 04:16

Bremen baut Notunterkünfte ab und setzt auf nachhaltige Lösungen für Geflüchtete

Ein großes Gebäude mit einem "Flüchtlinge Willkommen"-Schild, flankiert von Säulen und einem Geländer, vor einem Himmel als Hintergrund.

Bremen baut Notunterkünfte ab und setzt auf nachhaltige Lösungen für Geflüchtete

Bremen bereitet Umbruch in der Unterbringung von Geflüchteten vor

In den kommenden Monaten wird Bremen seine Unterbringungssysteme für Geflüchtete und Asylsuchende grundlegend umgestalten. Rund 2.500 Plätze in Messehallen und Notunterkünften sollen schrittweise abgebaut werden. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen, die Lebensbedingungen zu verbessern, während die Stadt weiterhin mit einem stetigen Zuzug neuer Schutzsuchender konfrontiert ist.

Seit Jahresbeginn hat Bremen bereits über 11.000 Menschen aufgenommen, darunter mehr als 9.000 aus der Ukraine. Die Behörden rechnen für 2022 mit etwa 700 Neuankömmlingen pro Monat, was zusätzlichen Platz erfordert. Um den Bedarf zu decken, sollen im Laufe des Jahres 800 weitere Unterkunftsplätze geschaffen werden.

Der Senat hat rund 30 Millionen Euro für Investitionen und Betriebskosten in Gemeinschaftsunterkünften bis 2032 bereitgestellt. Die Mittel fließen in den Ausbau von über 1.000 neuen Plätzen an zehn Standorten noch in diesem Jahr; für 2023 sind weitere 300 vorgesehen. Ziel ist es, Notlösungen durch stabilere Wohnformen zu ersetzen.

Doch im Vergleich zum gesamten Bremer Wohnungsmarkt schreitet die Entwicklung nur langsam voran: 2020 und 2021 wurden jeweils nur 1.700 bis 1.800 neue Wohnungen fertiggestellt. Langfristig strebt die Stadt an, provisorische Unterkünfte abzubauen und nachhaltigere Lösungen zu schaffen.

Bis 2023 soll die Abhängigkeit von Messehallen und Notunterkünften verringert werden. Angesichts der weiterhin anhaltenden Zuwanderung helfen die neuen Einrichtungen, die Nachfrage zu bewältigen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhöhen. Die vom Senat bereitgestellten Mittel sichern die Unterstützung für Geflüchtete und Asylsuchende über das nächste Jahrzehnt.

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