Bremen diskutiert grüne Zukunft der Schifffahrt auf Nachhaltigkeitskongress 2021
Felix MaierBremen diskutiert grüne Zukunft der Schifffahrt auf Nachhaltigkeitskongress 2021
In Bremen hat der Kongress „Nachhaltige Schifffahrt 2021“ begonnen, der sich mit Wegen zur Verringerung der Umweltbelastung durch Häfen und Schifffahrt befasst. Mit einer Empfangsveranstaltung des Bremer Senats wurde die Konferenz offiziell eröffnet – anwesend war dabei die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling.
Der Kongress bringt Branchenführer, Forscher und Politiker zusammen, um Ideen für umweltfreundlichere maritime Praktiken auszutauschen. Große Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Kuehne + Nagel und Maersk stellen ihre Nachhaltigkeitsstrategien vor. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem der „Green Ports Award 2021“ an das umweltfreundlichste Schiff verliehen.
Dr. Schillings Behörde spielte eine zentrale Rolle bei der Organisation des Kongresses. Sie sieht ihre Position als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Schifffahrtsbranche – insbesondere beim Thema Nachhaltigkeit. Das MARUM-Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen untersucht, wie Schiffsemissionen das marine Ökosystem beeinflussen. Gleichzeitig forscht die Hochschule Bremerhaven an Wasserstoffantrieben, um Schiffe umweltfreundlicher zu machen.
Der Kongress unterstreicht die laufenden Bemühungen, Schifffahrt und Hafenbetrieb nachhaltiger zu gestalten. Die vorgestellten Forschungsprojekte und Unternehmensstrategien zielen darauf ab, die Umweltverschmutzung zu reduzieren und ökologische Technologien zu fördern. Die Veranstaltung zeigt, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in diesem Bereich zusammenarbeiten.
