26 December 2025, 07:35

Bremen fehlen noch 10 % der Grundsteuererklärungen – jetzt drohen Mahnungen

Ein Blatt Papier mit Schrift darauf.

Bremen fehlen noch 10 % der Grundsteuererklärungen – jetzt drohen Mahnungen

Das Finanzamt Bremen hat etwa 90 % der benötigten Grundsteuererklärungen erhalten, aber noch etwa 10 % fehlen. Finanzsenator Dietmar Strehl betonte, dass die Abgabequote der Stadt trotz verpasster Frist vom 31. Januar zu den höchsten bundesweit gehört.

Grundstückseigentümer in Bremen mussten ihre Erklärungen bis zum 31. Januar einreichen. Wer die Frist verpasst hat, bekommt in Kürze Erinnerungsschreiben und hat dann vier Wochen Zeit, um nachzukommen.

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Die Abgabe ist digital über Mein ELSTER möglich. Wer nicht online erklären kann, findet Papierformulare in den örtlichen Finanzämtern. Für Privateigentümer von Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Eigentumswohnungen und unbebauten Grundstücken gibt es zudem einen vereinfachten Service unter grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de. Das Finanzamt bittet Eigentümer, weder den Bearbeitungsstand nachzufragen noch Einsprüche einzulegen – dies soll die zügige Abwicklung aller Erklärungen beschleunigen. Bei erneuter Fristversäumung drohen Konsequenzen: Die Behörden können Säumniszuschläge erheben, den Grundstückswert schätzen oder Zwangsgelder verhängen, falls die Erklärungen weiterhin ausbleiben.

Da der Großteil der Erklärungen bereits vorliegt, drängt das Finanzamt nun auf die Finalisierung der ausstehenden Abgaben. Eigentümer, die noch handeln müssen, sollten dies zeitnah tun, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.