Bremen feiert Welterbetage 2026 mit Rathaus und Roland-Statue im Fokus
Anton HuberBremen feiert Welterbetage 2026 mit Rathaus und Roland-Statue im Fokus
Bremen feiert seine jährlichen Welterbetage vom 5. bis 7. Juni 2026
Vom 5. bis 7. Juni 2026 fanden in Bremen die traditionellen Welterbetage statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Rathaus und die Roland-Statue – zwei Wahrzeichen von historischer und kultureller Bedeutung. Das Programm umfasste Konzerte, Führungen und gemeinschaftliche Treffen.
Das dreitägige Festival begann am 5. Juni mit einem gemeinsamen Singen am Rathaus. Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm zusammen mit 350 Schulkindern an der Aktion teil. Später am Tag setzte das European Hanseatic Ensemble mit einem Konzert einen musikalischen Höhepunkt.
Am 7. Juni, dem UNESCO-Welterbetag, lockten kostenlose Führungen durch das Rathaus 962 Teilnehmer an. Studierende des Masterstudiengangs Public History der Universität Bremen boten zudem eine Entdeckungstour an und vermittelten vertiefende Einblicke in die Geschichte des Gebäudes. Das zwischen 1405 und 1409 erbaute Rathaus ist das einzige vollständig erhaltene spätmittelalterliche Bürgerhaus seiner Art in Europa.
Ein weiterer Fokus lag auf der über zehn Meter hohen Roland-Statue, die 1404 errichtet wurde und zu den bekanntesten Wahrzeichen Bremens zählt. Sowohl die Statue als auch das Rathaus wurden im Juli 2004 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – als Symbole für städtische Autonomie und Marktrechte im mittelalterlichen Europa.
Die Bremer Welterbetage endeten mit großer Beteiligung. Die Führungen, Konzerte und Gemeinschaftsveranstaltungen unterstrichen die anhaltende Bedeutung von Rathaus und Roland-Statue. Beide Stätten ziehen weiterhin Besucher an, die sich für ihre historische und architektonische Bedeutung interessieren.






