Bremen fördert 2026 lokale Projekte gegen Jugendkriminalität mit 30.000 Euro
Jonas SchmidtBremen fördert 2026 lokale Projekte gegen Jugendkriminalität mit 30.000 Euro
Bremer Kooperationsstelle Kriminalprävention (KSKP) startet Bewerbungsphase für Förderprogramm 2026
Die Bremer Kooperationsstelle Kriminalprävention (KSKP) nimmt ab sofort Anträge für ihr Förderprogramm 2026 entgegen. Insgesamt stehen 30.000 Euro zur Verfügung, um kleine Projekte zu unterstützen, die sich der Prävention von Jugendkriminalität widmen. In den vergangenen drei Jahren hat die Initiative bereits 42 lokale Vorhaben in der gesamten Stadt gefördert.
Zwischen 2023 und 2025 finanzierte die KSKP eine Vielzahl bürgerschaftlich getragener Projekte, darunter Jugend sicher in Bremen-Mitte (12 Projekte 2023), Streetwork Plus in Bremen-Nord (15 Projekte 2024) sowie das stadtweite Programm Prävention@Schule mit weiteren 15 Initiativen 2025. Alle Vorhaben zielten darauf ab, junge Menschen darin zu bestärken, über Werte zu reflektieren, Konflikte gewaltfrei zu lösen und Vielfalt zu achten.
Auch im Förderjahr 2026 liegt der Fokus auf lokalen Projekten mit starkem Bezug zum Stadtteil. Antragsberechtigt sind Jugendzentren, Schulen, Unternehmen, Hochschulen sowie Bürgerinitiativen. Besonders erwünscht sind überbezirkliche Kooperationen, um die Wirkung der Maßnahmen zu verstärken.
Innensenatorin Dr. Eva Högl betonte die Bedeutung von Eigenverantwortung junger Menschen in ihren Gemeinschaften: "Diese Projekte stärken den sozialen Zusammenhalt und mindern das Risiko von Straftaten." Bewerbungen sind bis zum 13. April 2026 möglich. Antragsformulare und Richtlinien stehen unter *www.kriminalpraevention.bremen.de* bereit.
Die KSKP fördert weiterhin basisnahe Initiativen, die Jugendliche aufklären und einbinden. Erfolgreiche Projekte erhalten Zuschüsse zur Stärkung der lokalen Kriminalprävention. Einsendeschluss bleibt der 13. April 2026 – alle Informationen sind online abrufbar.






