21 March 2026, 16:23

Frankfurter Beamte protestieren für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Plakat mit zwei Personen vor einem Berg- und Baumhintergrund, mit Text: "Was unser freier Handel bedeutet - britischer Granitarbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

DGB: Rund 1.500 Teilnehmer bei der Aktionsaktion der Beamten - Frankfurter Beamte protestieren für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Rund 1.000 Beamte gingen diese Woche in Frankfurt auf die Straße, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Die von Gewerkschaften unterstützte Protestaktion ist Teil eines langwierigen Streits um Gehaltsniveaus, die ein Gericht zuvor als zu niedrig eingestuft hatte.

Die Kundgebung wurde im Rahmen einer breiter angelegten Kampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) organisiert. Weitere 500 Beschäftigte beteiligten sich an einer Fotoaktion unter Führung des DGB Nordhessen. Ihre Forderungen umfassen eine 7-prozentige Lohnerhöhung für die 58.000 Landesbediensteten in Hessen – mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat.

Die Gewerkschaften argumentieren, dass die Beamtengehälter verfassungskonform sein müssten. Rechtlichen Rückhalt erhielt ihre Position bereits 2021, als das Verwaltungsgericht Kassel urteilte, dass einige Gehaltsstufen in Hessen gegen das Grundgesetz verstoßen. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, forderte die Landesregierung auf, umgehend bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen zu handeln.

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Bisher blieben die Verhandlungen ohne Ergebnis; die dritte Runde ist für den 26. und 27. März angesetzt. Die Gewerkschaften bestehen darauf, dass jede Einigung für Landesangestellte gleichermaßen und zeitgleich auch für Beamte gelten muss.

Die Proteste zeigen die anhaltende Unzufriedenheit mit Gehältern, die nach Ansicht der Gewerkschaften hinter den gesetzlichen Vorgaben zurückbleiben. Mit der Wiederaufnahme der Gespräche Ende dieses Monats steht beide Seiten unter Druck, eine Lösung zu finden. Das Ergebnis wird Zehntausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst Hessens betreffen.

Quelle