Bremen investiert 15 Millionen Euro in die Modernisierung seines Verkehrsnetzes bis 2026
Anton HuberBremen investiert 15 Millionen Euro in die Modernisierung seines Verkehrsnetzes bis 2026
Bremen gibt 15-Millionen-Euro-Plan für Modernisierung des Verkehrsnetzes frei
Bremen hat ein 15 Millionen Euro schweres Programm zur Aufwertung seines Verkehrsnetzes in den nächsten zwei Jahren beschlossen. Das Vorhaben umfasst Straßen, Radwege und Gehwege in allen Stadtteilen. Nach Angaben der Behörden soll die Förderung langjährige Instandhaltungsdefizite beheben, die in früheren Haushalten nicht behoben werden konnten.
Das Verkehrsnetz der Stadt umfasst rund 1.450 Kilometer Straßen sowie 1.300 Kilometer Rad- und Fußwege. Bisher waren aufgrund begrenzter Mittel nur dringende Reparaturen möglich. Das neue Programm ermöglicht nun umfassendere Maßnahmen, darunter die Erneuerung von Fahrbahnoberflächen, die Modernisierung der Entwässerung und das Neumarkieren von Straßen.
Achtzehn Projekte im Wert von etwa 6,9 Millionen Euro sollen 2026 starten. Zu den priorisierten Straßen zählen die Senator-Apelt-Straße, die Ritterhuder Heerstraße und die Hammersbecker Straße. Auch Rad- und Fußwege entlang der Franz-Schütte-Allee und der Hermann-Osterloh-Straße werden instand gesetzt.
Die meisten Arbeiten beginnen voraussichtlich Ende 2026, einige Maßnahmen laufen jedoch bereits früher im Rahmen bestehender Verträge an. Die Straßenverkehrsbehörde wählte die Projekte nach laufenden Zustandsbewertungen aus. Ziel des Gesamtprogramms ist es, die Sicherheit und Barrierefreiheit im Bremer Verkehrsnetz zu verbessern.
Die Investition von 15 Millionen Euro markiert einen Wechsel von reaktiven Reparaturen zu geplanten Aufwertungen. Straßen, Radwege und Gehwege sollen in den kommenden zwei Jahren strukturell verbessert werden. Von dem Programm profitieren sollen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen.






