26 March 2026, 16:17

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaanpassung für Böden und Grundwasser

Ein Gewächshaus voller üppiger grüner Pflanzen, ein Schuppen oben und im Hintergrund Bäume sichtbar.

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaanpassung für Böden und Grundwasser

Niedersachsen stellt 2,25 Millionen Euro für Klimaanpassungsprojekt bereit – Böden und Grundwasser sollen widerstandsfähiger werden

Niedersachsen hat ein Klimaanpassungsprojekt mit einem Fördervolumen von 2,25 Millionen Euro angekündigt, das die Resilienz von Böden und Grundwasser stärken soll. Umweltminister Christian Meyer präsentierte die Pläne am Mittwoch und betonte damit das Engagement des Landes im Kampf gegen extreme Wetterereignisse. Teil der Initiative ist ein neu veröffentlichtes Handbuch, das Kommunen dabei unterstützen soll, versiegelte Flächen in Städten zu entsiegeln und die natürliche Wasserspeicherung wiederherzustellen.

Die Mittel fließen in das Projekt "KliBoG" (Klimafolgenanpassung in Böden und Grundwasser), das Teil der umfassenden Klimastrategie Niedersachsens ist. Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Dürren und Starkregen, da sie Wasser speichern und filtern können. Durch gezielte Maßnahmen will das Land diese natürlichen Funktionen verbessern.

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den zweiten Teil seines Leitfadens "Entsiegelung für die Klimaanpassung" veröffentlicht. Die Publikation bietet praktische Instrumente, um versiegelte Flächen zu erfassen und Potenziale für die Rückführung in natürliche, wasserdurchlässige Zustände zu identifizieren. Zwar liegen noch keine Daten vor, wie viele Kommunen die Maßnahmen bereits umsetzen, doch der Leitfaden liefert Beispiele und Ressourcen, um künftige Projekte anzuregen.

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Minister Meyer hob hervor, dass das Vorhaben Gemeinden dabei helfe, sich auf häufiger auftretende Wetterextreme vorzubereiten. Die Gelder sollen zudem Forschung und lokale Initiativen fördern, die sich mit einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung befassen.

Die 2,25 Millionen Euro kommen sowohl dem neuen Entsiegelungs-Leitfaden als auch konkreten Vor-Ort-Projekten zugute. Kommunen erhalten damit praktische Handlungsanleitungen, um natürliche Entwässerungssysteme wiederherzustellen. Das Land erhofft sich davon eine Verringerung des Hochwasserrisikos sowie eine bessere Wasserspeicherung in Dürreperioden.

Quelle