25 June 2026, 02:14

Bremen kämpft gegen digitale Frauenfeindlichkeit – mit Strategien und Medienkompetenz

Misogynie im Internet

Bremen kämpft gegen digitale Frauenfeindlichkeit – mit Strategien und Medienkompetenz

Am 29. Juni um 18:00 Uhr findet in Bremen eine Veranstaltung zum Thema digitale Frauenfeindlichkeit statt. Unter dem Titel „#7 ERROR – Alter, reiß dich zusammen: Gegen Hass auf Frauen im Netz“ geht es um Strategien gegen die zunehmende feindselige Stimmung gegenüber Frauen in digitalen Räumen. Die Diskussion steht im Kontext der wachsenden Verbreitung misogyner Botschaften und toxischer Männlichkeit in sozialen Medien.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen konkrete Ansätze, um digitaler Frauenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Themen sind unter anderem Medienkompetenz, die Stärkung von Frauen im Netz und die Schaffung unterstützender digitaler Räume. Besonders junge Menschen – und hier vor allem Jungen – sind häufig Inhalten ausgesetzt, die Dominanz und Aggression gegenüber Frauen als normal darstellen.

Als Rednerin wird Dr. Maya Götz, Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), auftreten. Sie wird analysieren, wie TikTok-Videos Geschlechterrollen sowohl positiv als auch negativ prägen. Weiterhin auf dem Podium: Cornelia Holsten, Direktorin der Bremer Landesmedienanstalt, sowie Renate Strümpel, Leiterin der Bremer Online-Plattform frauenseiten.bremen.de.

Ziel der Veranstaltung ist es, handfeste Lösungsansätze gegen digitale Feindseligkeit aufzuzeigen. Dabei wird die Bedeutung von Medienbildung und Solidarität in digitalen Räumen hervorgehoben. Die Diskussion findet im Landesfrauenbeauftragten Bremen statt.

Quelle