Bremen stoppt Verkauf des Parkhauses Mitte – und steht nun vor dem Neuanfang
Anton HuberBremen stoppt Verkauf des Parkhauses Mitte – und steht nun vor dem Neuanfang
Der Bremer Senat hat die Pläne zum Verkauf des Parkhauses Mitte an die BREPARK GmbH verworfen. Die Entscheidung folgt auf einen juristischen Rückschlag, der das ursprüngliche Sanierungskonzept blockierte. Nun müssen die Verantwortlichen die Zukunft des Innenstadtgrundstücks neu überdenken.
Das ursprüngliche Vorhaben sah vor, das Parkhaus abzureißen und durch ein großes Investitionsprojekt zu ersetzen. Dazu gehörten auch zwei benachbarte Kaufhausimmobilien als Teil einer umfassenden Aufwertungsstrategie. Bereits 2021 hatte der Senat wegen pandemiebedingter Verzögerungen Fristen verlängert.
Das Geschäft platzte, nachdem die GZS eine notwendige Vertragsanpassung abgelehnt hatte. Ohne diese Änderung war die Vereinbarung nach Vergaberecht nicht mehr umsetzbar. Der Senat bedauerte, dass die gemeinsamen Ziele mit der BREPARK GmbH rechtlich nicht abgesichert werden konnten.
Jetzt steht die Stadt vor der Wahl eines neuen Weges. Zur Debatte stehen eine europaweite Ausschreibung auf Basis eines überarbeiteten Konzepts oder eine Eigenentwicklung des Geländes. In jedem Fall beginnt der Prozess bei null.
Die Kehrtwende bedeutet, dass das Parkhaus Mitte vorerst in städtischer Hand bleibt. Die Entscheidung über die nächsten Schritte – ob durch ein wettbewerbliches Vergabeverfahren oder eine interne Entwicklung – wird die Zukunft des Gebiets prägen. Ein Zeitplan für das neue Verfahren steht noch nicht fest.






