29 December 2025, 00:29

Bremen sucht Lärmbrennpunkte – Bürger können jetzt mitreden

Eine Straßenszene vor einer Stadt mit Gebäuden, Bäumen und Autos unter einem bewölkten Himmel.

Bremen sucht Lärmbrennpunkte – Bürger können jetzt mitreden

Bremen startet Bürgerbeteiligung zur Ermittlung von Lärmbrennpunkten

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Die Stadt Bremen hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um Lärmbelastungsschwerpunkte in der gesamten Stadt zu identifizieren. Bürgerinnen und Bürger können nun ihre Erfahrungen mit Verkehrs-, Industrie- und Transportlärm teilen – als Teil einer umfassenden Initiative zur Senkung der Schadstoffwerte. Die Rückmeldungen fließen in einen neuen Lärmaktionsplan ein, der im Sommer 2024 vorgelegt werden soll.

Die Befragung umfasst Lärmquellen wie Straßen, Schienen, Flugzeuge und gewerbliche Aktivitäten. Sie knüpft an aktualisierte Lärmkarten an, die 2022 veröffentlicht wurden und auf dem Geoportal der Stadt eingesehen werden können. Bis zum 31. März können sich Anwohner online unter www.lap.beteiligung.bremen.de beteiligen.

Für Schienenlärm gelten separate Verfahren: Die Eisenbahn-Bundesamt (EBA) führt eine eigene Befragung unter www.laermaktionsplanung-schiene.de durch, während die DB InfraGO (ehemals Deutsche Bahn) für Lärmminderungsmaßnahmen im Bremer Schienennetz zuständig ist – etwa durch Instandhaltung oder Lärmschutzwälle nach bundesweiten Vorgaben. Feedback lässt sich auch per E-Mail an [email protected] oder postalisch einreichen.

Der endgültige Plan, der auf Bürgerbeiträgen und aktuellen Lärmdaten basiert, zielt darauf ab, Belästigungen für Betroffene zu verringern und ruhige Zonen zu schützen. Der neue Lärmaktionsplan wird voraussichtlich Mitte 2024 veröffentlicht und konkrete Maßnahmen für die identifizierten Problemzonen vorstellen. Bis zum Stichtag Ende März gibt es mehrere Möglichkeiten, sich einzubringen.