Bremen und Bremerhaven unterstützen Hamburgs Beitritt zum Rainbow Cities Network
Jana SimonBremen und Bremerhaven unterstützen Hamburgs Beitritt zum Rainbow Cities Network
Bremen und Bremerhaven haben Hamburgs Antrag auf Beitritt zum Rainbow Cities Network unterstützt. Der Schritt folgt einem Beschluss der Bremer Bürgerschaft, der die Aufnahme der Hansestadt befürwortet. Das Netzwerk verbindet weltweit Städte, die sich in ihrer lokalen Politik für die Rechte von LSBTIQ -Personen einsetzen.
Das Rainbow Cities Network veranstaltet jährliche Treffen, bei denen Mitgliedstädte über LSBTIQ -Politiken diskutieren und Fortschritte austauschen. Neue Mitglieder werden alle zwei Jahre während dieser Zusammenkünfte aufgenommen. Aktuell gehören zehn deutsche Städte dem Netzwerk an – darunter Berlin, Köln und München.
International sind Metropolen wie San Francisco, Amsterdam und Barcelona vertreten. Ziel der Initiative ist es, den Austausch über sexuelle Vielfalt und Inklusion in der Kommunalpolitik zu fördern. Hamburgs möglicher Beitritt würde die deutsche Präsenz in dem Bündnis weiter stärken. Bremen und Bremerhaven reichten den Antrag rechtzeitig vor dem nächsten Treffen ein. Bei einer Annahme würde Hamburg zu den führenden europäischen und globalen Städten im Netzwerk stoßen.
Die Aufnahme Hamburgs würde eine weitere deutsche Stadt in das internationale Netzwerk bringen. Die Entscheidung fällt auf dem nächsten Jahrestreffen der Mitgliedstädte. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob Hamburg offiziell Teil der gemeinsamen Initiativen zum Austausch über LSBTIQ -Politiken wird.
