23 April 2026, 06:20

Bremen verzeichnet weniger Verkehrstote – doch Rasen und E-Bikes sorgen für neue Risiken

Eine Präsentationsfolie, die Fahrzeuge auf einer Straße mit sichtbarem Text zeigt.

Bremen verzeichnet weniger Verkehrstote – doch Rasen und E-Bikes sorgen für neue Risiken

Verkehrsunfälle in Bremen gingen 2023 in einem Schlüsselbereich stark zurück – doch andere Risiken nehmen zu

Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Verkehrsunfälle in Bremen in einem zentralen Bereich deutlich, während andere Gefahren zunehmen. 2023 starben sieben Menschen im Straßenverkehr – ein Rückgang von über 36 Prozent im Vergleich zu 2022. Gleichzeitig häufen sich jedoch Unfälle durch Rasen, Drängelei und E-Bikes, was bei den Behörden Besorgnis auslöst.

Die Zahl der Verkehrstoten in Bremen erreichte damit den niedrigsten Stand seit Jahren. 2023 verringerte sich die Opferzahl von elf auf sieben – ein bemerkenswerter Rückgang. Trotz dieser Verbesserung steigt die Gesamtzahl der Unfälle seit 2021 kontinuierlich an.

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Bis 2025 näherten sich die Unfallzahlen wieder dem Stand vor der Pandemie, wie er 2019 verzeichnet wurde. Rasen und zu geringen Abstand halten sind mittlerweile für mehr als 30 Prozent aller Kollisionen verantwortlich – der höchste Wert seit fünf Jahren. Diese Verhaltensweisen haben sich zu einem Hauptfaktor für Unfälle in der gesamten Stadt entwickelt.

Bestimmte Orte gelten weiterhin als besonders gefährlich. Die Stephanibrücke führt die Liste der Unfallschwerpunkte an, gefolgt von der Auffahrt der A1 zur Überseestadt und der Zufahrt zum Flyover. An dritter Stelle der häufigsten Crash-Standorte steht die Kreuzung Nordstraße / Hansator.

Auch Unfälle mit E-Bikes und E-Scootern nehmen deutlich zu. Der Anstieg der Fahrzeuge mit Tretunterstützung hat eine neue Welle von Vorfällen ausgelöst und verschärft die Herausforderungen auf Bremer Straßen.

Obwohl 2023 weniger Menschen im Verkehr ums Leben kamen, bleiben riskantes Fahrverhalten und E-Bike-Unfälle drängende Probleme. Die Behörden beobachten weiterhin besonders gefährdete Bereiche wie die Stephanibrücke und die A1-Auffahrt. Die Daten zeigen sowohl Fortschritte als auch anhaltende Risiken für Verkehrsteilnehmer in Bremen.

Quelle