Bremen wird offizieller EURO-2024-Trainingsort – und profitiert wirtschaftlich davon
Anton HuberBremen wird offizieller EURO-2024-Trainingsort – und profitiert wirtschaftlich davon
Bremen hat sich einen Platz auf der offiziellen Liste der UEFA für Trainingslager-Standorte zur Fußball-Europameisterschaft 2024 gesichert. Mit einem überzeugenden Angebot, das erstklassige Einrichtungen und eine zentrale Lage umfasst, positioniert sich die Stadt als möglicher Gastgeber für eine der teilnehmenden Nationalmannschaften. Lokale Unternehmen und der Tourismussektor erwarten nun einen Aufschwung durch anreisende Fans und mediale Aufmerksamkeit.
Im Mittelpunkt der Bewerbung standen Platz 11 im Stadion sowie das ATLANTIC Grand Hotel am Bredenplatz, die bei UEFA und DFB besonders überzeugten – vor allem die Trainingsbedingungen auf Platz 11. Ein weiterer Vorteil ist die Anlage Pauliner Marsch, die den Teams absolute Privatsphäre bietet, abgeschirmt von der Öffentlichkeit.
Auch die kompakte Struktur Bremens spielte bei der Auswahl eine Rolle. Kurze Wege zwischen Hotel, Trainingsstätten und Flughafen erleichtern den Teams die Logistik. Diese Effizienz passt zum Ruf der Stadt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, da weniger Reisebewegungen die Umweltbelastung verringern.
Die Entscheidung markiert eine positive Wende im Verhältnis Bremens zur DFL und zum DFB. Nach früheren Spannungen zeigt die Aufnahme in die EURO-2024-Liste eine erneute Zusammenarbeit. Lokale Verantwortliche rechnen nun mit breiter Medienpräsenz, die die Gastfreundschaft, Infrastruktur und weltoffene Gemeinschaft der Stadt in den Fokus rückt.
Die Betreuung einer Nationalmannschaft würde der Bremer Wirtschaft in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie zugutekommen. Fans, die zur EM anreisen, würden Hotels auslasten und lokale Betriebe stärken. Zudem würde das Profil Bremens als nachhaltiges, gut vernetztes Reiseziel während des Turniers eine größere Bekanntheit erlangen.






