Bremens Innenstadt bekommt Millionen-Investition für lebendige öffentliche Räume bis 2026
Felix MaierBremens Innenstadt bekommt Millionen-Investition für lebendige öffentliche Räume bis 2026
Bremens Innenstadt steht vor einem großen Aufwertungsprojekt: Der Senat hat eine Million Euro für die Neugestaltung des Ansgarikirchhof-Platzes bewilligt. Das von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen geleitete Vorhaben sieht neue Pflasterflächen, moderne Beleuchtung und aktualisierte Elektroinstallationen vor. Lokale Verantwortliche betonen, dass die Maßnahmen den Platz sicherer, barrierefreier und attraktiver für Veranstaltungen sowie die Außenastronomie machen werden.
Die Umgestaltung des Ansgarikirchhof ist Teil einer umfassenden initiative zur Belebung der Bremener Innenstadt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte unterstrich die Bedeutung lebendiger öffentlicher räume, um das Stadtzentrum attraktiv zu halten. Finanzsenator Björn Fecker ergänzte, dass die Modernisierung Stolperfallen beseitige, die Möglichkeiten für Außenbewirtung erweiterte und den Platz zu einem flexibleren Veranstaltungsort mache.
Unterstützt wird das Projekt vom BID Ansgari-Quartier, dem Zusammenschluss der Grundstückseigentümer, die in der Aufwertung einen wichtigen Schritt zur Stärkung des wirtschaftlichen raums der Stadt sehen. Zudem entsteht in der Nähe am Hanseatenhof eine weitere Nachbarschaftspartnerschaft. Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, verwies auf das übergeordnete Ziel, urbane räume zu aktivieren, um mehr Besucher anzuziehen und zusätzliche Veranstaltungen zu ermöglichen.
Die Arbeiten sollen bis zum 3. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Geplant ist auch eine bessere Vernetzung zwischen Ansgarikirchhof, Hanseatenhof und der Papenstraße, um ein zusammenhängendes und anziehendes Viertel zu schaffen.
Die Bewilligung der Mittel stellt eine bedeutende Investition in die Bremener Innenstadt dar. Nach Fertigstellung wird der neu gestaltete Platz mehr Sicherheit, Barrierefreiheit und Veranstaltungsmöglichkeiten bieten. Das Projekt steht für die enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Stellen und lokalen Unternehmen zur raumgestaltung städtischer Räume.
