01 January 2026, 00:32

Bremens Präsidentin ruft zu Solidarität vor dem Tag der Deutschen Einheit 2026 auf

Eine Gruppe von Menschen feiert ihren ersten Abschlussball, mit Bändern geschmückt und einige tragen Mützen.

Bremens Präsidentin ruft zu Solidarität vor dem Tag der Deutschen Einheit 2026 auf

Claudia Grotheer, Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, hat zu mehr Zusammenhalt und Solidarität aufgerufen, während sich die Stadt auf ein bedeutendes Jahr vorbereitet. Bei den Neujahrsfeierlichkeiten dankte sie den systemrelevanten Berufsgruppen für ihren Einsatz und verwies auf Bremens bevorstehende Rolle als Gastgeberin des Tags der Deutschen Einheit 2026.

In ihrer Ansprache zum Jahresbeginn würdigte Grotheer die harte Arbeit von Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleuten, Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften sowie Busfahrerinnen und Busfahrern. Ihre Beiträge seien von zentraler Bedeutung für das Wohl der Gemeinschaft, betonte sie.

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Mit Blick auf die Zukunft rief sie die Bürgerinnen und Bürger Bremens und Bremerhavens dazu auf, sich auf gemeinsame Werte statt auf Spaltungen zu konzentrieren. Bürgerengagement und gegenseitiges Verständnis seien in den kommenden Monaten entscheidend, so Grotheer. Ihr Appell fällt in eine Zeit, in der Bremen eine herausragende nationale Rolle übernimmt: Seit dem 1. November 2025 führt Andreas Bovenschulte die Präsidentschaft des Bundesrates – ein Amt, das 2026 in den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober gipfeln wird. Grotheer unterstrich, dass das Jahr 2026 für die Region von besonderer Bedeutung sein werde.

Im Mittelpunkt von Grotheers Botschaft standen Nachsicht und gemeinsamer Einsatz, während Bremen zunehmend in den Fokus rückt. Die Vorbereitungen auf den Tag der Deutschen Einheit fallen zusammen mit den anhaltenden Aufrufen zu mehr Einheit unter den Bürgerinnen und Bürgern. Die systemrelevanten Berufsgruppen, so Grotheer, blieben dabei ein zentraler Bestandteil dieses gemeinsamen Engagements.