Bremer Feuerwehr startet praxisnahes Ausbildungsprogramm für Nachwuchskräfte
Jana SimonBremer Feuerwehr startet praxisnahes Ausbildungsprogramm für Nachwuchskräfte
Die Bremer Feuerwehr hat ein neues Ausbildungsprogramm für ihre Anwärterinnen und Anwärter gestartet. Unter dem Namen „Ausbildungstrupp“ folgt die Initiative auf eine erfolgreiche Testphase. Die Auszubildenden sammeln nun in einem etwa achtwöchigen Einsatz praktische Erfahrungen, indem sie einen Rettungslöschwagen besetzen.
Die Anwärter arbeiten im 24-Stunden-Schichtdienst und sind sowohl an der Feuerwehrschule als auch an der Feuerwehr- und Rettungswache 7 im Einsatz. Sie übernehmen alle Aufgaben im Team – mit Ausnahme von Führungspositionen –, darunter das Fahren des Löschfahrzeugs und den Einsatz in Atemschutzgruppen. Allerdings gibt es klare Grenzen, da sie ihre vollständige Feuerwehrausbildung noch nicht abgeschlossen haben.
Während ihrer Schichten verbringen die Rekruten auch Zeit in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Dort beobachten sie, wie Notrufe bearbeitet und Einsatzkräfte koordiniert werden. Der Ausbildungstrupp rückt zu kleineren Einsätzen selbstständig aus, unterstützt aber bei größeren Notfällen als Verstärkung. Ziel des Programms ist es, die praktische Ausbildung künftiger Feuerwehrkräfte zu verbessern. Durch die frühe Einbindung realer Einsatzszenarien hofft die Feuerwehr, die Qualität der Ausbildung insgesamt zu steigern.
Das „Ausbildungstrupp“-Konzept ist nach der Erprobungsphase nun voll einsatzbereit. Die Anwärter sammeln unter Aufsicht direkte Erfahrungen in der Notfallbewältigung. Nähere Angaben zu den Teilnehmenden und den genauen Schichtplänen bleiben intern und werden von der Feuerwehr nicht öffentlich gemacht.
