Bremer Häfen wachsen 2021 kräftig – doch Lieferketten bremsen den Aufschwung
Jana SimonBremer Häfen wachsen 2021 kräftig – doch Lieferketten bremsen den Aufschwung
Bremer Häfen verzeichnen kräftiges Wachstum in den ersten neun Monaten 2021
Der Containerumschlag stieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 10,2 % auf 3,8 Millionen TEU. Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen, betonte zwar den positiven Trend, wies jedoch auf die Herausforderungen durch globale Lieferkettenprobleme hin.
Die Häfen in Bremen und Bremerhaven schlugen bis Ende September 2021 insgesamt 52 Millionen Tonnen Güter um – ein Plus von 7,5 % gegenüber 2020. Davon entfielen 45 Millionen Tonnen auf Stückgut und 7 Millionen Tonnen auf Massengut.
Besonders dynamisch entwickelte sich der Containerverkehr: Allein im September wurden fast 415.000 TEU abgefertigt. Auch die Fahrzeugverladung in Bremerhaven legte deutlich zu – in den ersten drei Quartalen 2021 wurden 1,3 Millionen Autos umgeschlagen, ein Anstieg um 10,3 %.
Dr. Schilling begrüßte zwar die positiven Zahlen, warnte jedoch davor, von einem dauerhaften Trend auszugehen. Sie unterstrich die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen angesichts anhaltender globaler Störungen weiter zu stärken.
Insgesamt verzeichneten sowohl das Gesamtgüteraufkommen als auch der Containerverkehr 2021 ein deutliches Wachstum. Auch bei der Fahrzeugverladung und im Stückgutbereich gab es bemerkenswerte Steigerungen. Die Verantwortlichen bleiben darauf fokussiert, die Position der Häfen trotz externer Herausforderungen zu halten und auszubauen.
