23 April 2026, 02:14

Bremer Unternehmen ächzen unter Kostenexplosion und Lieferengpässen

Diagramm, das die miteinander verbundenen Ursachen des Ersten Weltkriegs mit erklärendem Text auf Papier zeigt.

Bremer Unternehmen ächzen unter Kostenexplosion und Lieferengpässen

Unternehmen in Bremen und Bremerhaven kämpfen mit steigenden Kosten und Lieferkettenproblemen

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast alle Betriebe in der Region leiden unter der finanziellen Belastung durch höhere Transport-, Energie- und Rohstoffkosten. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten haben die Lage für viele Unternehmen zusätzlich verschärft.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) führte eine Blitzumfrage unter 62 Unternehmen in Bremen durch. Die Ergebnisse sind alarmierend: 74 Prozent der Befragten kämpfen mit gestiegenen Energiekosten, während 60 Prozent höhere Preise für Rohstoffe und Grundgüter verzeichnen.

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Besonders betroffen sind die für die Hafenstadt wichtigen Bereiche Transport und Logistik. Rund 64 Prozent der betroffenen Firmen verzeichnen steigende Fracht- und Transportkosten, was ihre Wettbewerbsfähigkeit direkt schwächt. Fast ein Drittel leidet zudem unter Lieferverzögerungen oder Engpässen bei der Warenversorgung, was den Betriebsablauf weiter beeinträchtigt.

Deutschlandweit geraten Branchen wie das verarbeitende Gewerbe, der Bau, der Handel und Transportdienstleistungen unter Druck. In Bremen und Bremerhaven verzeichnet fast die Hälfte der befragten Unternehmen einen Rückgang der Nachfrage oder der Aufträge. Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen, fordert die Politik auf, schnell und entschlossen zu handeln, um die notleidenden Betriebe zu unterstützen.

Die Umfrage unterstreicht die wachsenden Herausforderungen für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven. Steigende Kosten, Lieferkettenprobleme und nachlassende Nachfrage setzen die lokalen Unternehmen zunehmend unter Druck. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich die wirtschaftliche Lage in der Region weiter verschlechtern.

Quelle