13 June 2026, 18:12

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Sozialflügel der CDU verwirft Überlegungen für Gespräche mit AfD

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Seine Äußerungen erfolgten als Reaktion auf einen Vorstoß von Peer Steinbrück, der einen neuen Umgang mit der Partei gefordert hatte.

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Radtke lehnte jede Annäherung an die AfD ab und begründete dies damit, dass sich die Partei nicht glaubwürdig von extremistischen oder prorussischen Positionen distanziere. Er verglich die AfD mit den rechtsextremen Verbündeten von Marine Le Pen und warf ihr vor, ein anderes politisches System, ein anderes Land und ein anderes Europa anzustreben.

Seine Stellungnahme folgte auf Steinbrücks Vorschlag, für mögliche Gespräche mit der AfD „rote Linien“ zu definieren. Steinbrück erkannte zwar die Logik hinter der bisherigen „Brandmauer“-Strategie an, stellte deren langfristige Notwendigkeit jedoch infrage.

Radtke betonte, wie entscheidend Glaubwürdigkeit und Bürgernähe im Kampf gegen Extremismus seien – beides sei derzeit jedoch Mangelware, mit klaren Risiken für die Zukunft. Die Haltung des CDA-Chefs unterstreicht damit die aktuelle Ablehnung der CDU gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD. Seine Warnungen spiegeln wachsende Sorgen über den Vertrauensverlust in der Bevölkerung und den Einfluss extremistischer Kräfte wider.

Quelle