10 February 2026, 14:29

CDU stellt Misstrauensanträge gegen Linken-Senatorinnen in Bremen

Ein altes Stadtplan von Bremen, Deutschland, mit einem schwarzen Rand, der detaillierte Straßen, Gebäude und andere Merkmale sowie beschreibenden Text zeigt.

Misstrauensanträge gegen zwei Bremer Senatorinnen - CDU stellt Misstrauensanträge gegen Linken-Senatorinnen in Bremen

Die Bremer CDU-Fraktion hat Misstrauensanträge gegen die beiden Linken-Senatorinnen Kristina Vogt und Claudia Bernhard eingereicht. Der Schritt folgt Vorwürfen wegen Verbindungen zu linksextremistischen Gruppen. Die Partei behauptet, es gebe ein Muster politisch motivierter Gewalt, das ihre Vorwürfe stütze.

Die CDU wird die Anträge im Februar der Bremer Bürgerschaft vorlegen. Sie wirft der Linken vor, mit extremistischen Kreisen zusammengearbeitet zu haben, und verweist auf mehrere Vorfälle. So wurde etwa ein verdeckter Informant innerhalb einer linksextremen Gruppe aufgedeckt. Ein weiterer Fall ist ein Farbanschlag auf das Haus von Thorge Köhler, dem Chef des Bremer Verfassungsschutzes.

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Zudem hatte ein Abgeordneter der Linken Büroräume an die Rote Hilfe e.V. vermietet – eine Organisation, die die CDU mit gewaltbereitem Extremismus in Verbindung bringt. Öffentliche Stellungnahmen der Roten Hilfe zu den Vorwürfen liegen jedoch nicht vor. Die CDU besteht darauf, dass diese Ereignisse die Absetzung der Senatorinnen rechtfertigen.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) wies die Vorwürfe zurück und verteidigte Vogt und Bernhard. Damit die Anträge erfolgreich sind, bräuchte die CDU eine parlamentarische Mehrheit. Mit nur 24 von 84 Sitzen in der Bürgerschaft erscheinen die Erfolgsaussichten jedoch gering.

Die Misstrauensabstimmungen sollen im Februar stattfinden, doch die CDU steht vor einer schwierigen Aufgabe. Selbst wenn die Anträge scheitern, unterstreichen sie die anhaltenden Spannungen zwischen den Bremer Parteien. Das Ergebnis wird davon abhängen, ob sich andere Fraktionen der CDU anschließen.