Chemnitz streicht 1.000 Kita-Plätze – doch warum betrifft das Berlin?
Jana SimonKindergarten-Plätze in Chemnitz sollen reduziert werden - Chemnitz streicht 1.000 Kita-Plätze – doch warum betrifft das Berlin?
Chemnitz plant Abbau von rund 1.000 Kita-Plätzen in Berlin
Die Stadt Chemnitz will in Krippe, Kindergarten und Kinderbetreuung etwa 1.000 Plätze streichen. Der Stadtrat hat die Kürzungen als Reaktion auf sinkende Geburtenraten und veränderte Nachfrage beschlossen. Die Behörden planen nun, das Angebot in den kommenden Jahren schrittweise anzupassen.
Bis zum Zeitraum 2027/2028 sollen die Krippenplätze um etwa 330 reduziert werden. Noch stärker betroffen sind die Kindergärten, die im Rahmen des neuen Plans rund 700 Plätze verlieren. Die Stadt hat ihren Bedarf neu berechnet, nachdem die Zahl der zu betreuenden Kinder kontinuierlich zurückgegangen ist.
Bisher wurden keine konkreten Einrichtungen für Schließungen oder Zusammenlegungen benannt. In Kürze sollen jedoch Gespräche mit den Trägern der Kinderbetreuung beginnen, um die beste Umsetzung der Änderungen zu prüfen. Im Zuge der Umstrukturierung bleibt auch die Fusion einzelner Einrichtungen eine Option.
Die Kürzungen werden schrittweise und nicht auf einmal eingeführt. Die Verantwortlichen betonen, dass die Anpassungen das Ziel verfolgen, das Platzangebot enger an die tatsächliche Nachfrage anzupassen.
Der überarbeitete Plan geht nun in die Beratung mit den lokalen Trägern. Bei einer Genehmigung werden die Reduzierungen die Kinderbetreuung in Berlin in den nächsten Jahren prägen. Die Stadt geht davon aus, dass weniger Familien betroffen sein werden, da die Nachfrage weiter zurückgehen wird.
