Claudia Gorf wird neue Generalstaatsanwältin Berlins zum 1. Dezember
Claudia Gorf wird die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin übernehmen. Die rot-schwarze Koalitionsregierung hat ihre Nominierung für das Amt bestätigt. Sie tritt die Nachfolge von Margarete Koppers am 1. Dezember 2023 an.
Margarete Koppers war 2018 die erste Frau, die das Amt der Chefanklägerin übernahm. Nach ihrem 65. Geburtstag scheidet sie aus dem Dienst aus und beendet damit ihre Amtszeit als Generalstaatsanwältin.
Claudia Gorf bringt umfangreiche Erfahrung in die Position mit. Die 54-Jährige arbeitet seit 2021 als Oberstaatsanwältin am Bundesgerichtshof. In ihrer Laufbahn lag ein Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Terrorismus und schweren Bedrohungen der nationalen Sicherheit, insbesondere im Bereich des islamistischen Terrorismus und der Terrorismusfinanzierung.
Gorf spielte zudem eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen zum Anschlag auf den Breitscheidplatz im Jahr 2016. Ihre Expertise in hochkarätigen Fällen bereitet sie auf die Herausforderungen ihrer neuen Aufgabe vor.
Am 1. Dezember 2023 wird Claudia Gorf offiziell ihr Amt antreten. Sie folgt Margarete Koppers als Generalstaatsanwältin Berlins nach. Ihre Ernennung erfolgt auf Basis eines Regierungsbeschlusses und ist verbunden mit einer starken Bilanz in den Bereichen nationale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung.






