Lausitzer messen sich im Weihnachtsbaumwerfen - Cottbus wirft ausgediente Weihnachtsbäume weiter als je zuvor
Cottbus in der Lausitz startet mit einer ungewöhnlichen Tradition ins neue Jahr: einem Weitwurf-Wettbewerb für ausgediente Weihnachtsbäume. Organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Ströbitz, lockt das Event Teilnehmer, die ihre Kraft und Geschicklichkeit in diesem skurrilen Gemeinschaftswettkampf unter Beweis stellen wollen.
Die Bäume werden wie Speere geschleudert – Ziel ist es, möglichst weite Distanzen zu erreichen. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, gelten standardisierte Maße: Männer werfen zwei Meter hohe Bäume mit 15 Kilogramm Gewicht, Frauen 1,80 Meter große mit zehn Kilogramm.
Im vergangenen Jahr erreichten die Sieger Würfe von etwa acht Metern bei den Männern und fünf Metern bei den Frauen. Die Veranstaltung hat sich zu einem unterhaltsamen Treffpunkt für die Einheimischen nach der Festtagszeit entwickelt. Da ausschließlich ausrangierte Bäume verwendet werden, erhalten diese vor ihrer Entsorgung noch eine zweite Verwendung. Zwar sind die Ursprünge des Turniers unklar, doch die Freiwillige Feuerwehr führt es als beliebte, jährliche Tradition fort.
Der Weihnachtsbaum-Weitwurf in Cottbus bringt die Menschen zu Jahresbeginn zusammen. Durch die Wiederverwertung alter Bäume verbindet das Event Sport, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsgeist. Die Organisatoren hoffen, in den kommenden Jahren noch mehr Teilnehmer – und vielleicht sogar Rekordwürfe – begrüßen zu können.
