Dax stürzt unter 25.000 Punkte – was steckt hinter dem Kursrutsch?
Dax bricht am Dienstag deutlich unter 25.000 Punkte ein
Am Dienstag stürzte der deutsche Leitindex Dax deutlich unter die Marke von 25.000 Punkten. Bis zur Mittagszeit gab er auf etwa 24.885 Punkte nach – ein Minus von 1,0 Prozent im Vergleich zur vorherigen Handelssitzung. Der Abwärtstrend setzte sich im Laufe des Vormittags fort, belastet von einer allgemein gedrückten Stimmung an den Märkten.
Technisch verschlechterte sich die Lage des Dax, nachdem es ihm nicht gelang, sich oberhalb der 25.000-Punkte-Marke zu halten. Andreas Lipkow, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, nannte nachlassende Spannungen im Nahen Osten sowie einen Rücksetzer bei Technologieaktien als Hauptgründe für den Kursrutsch. Schwache Quartalszahlen des Chemiehandelskonzerns Brenntag und enttäuschende Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland verstärkten den Abwärtsdruck zusätzlich.
Bis zum Mittag gab der Euro leicht gegenüber dem Dollar nach und notierte bei 1,1411 US-Dollar. Auch die Ölpreise sanken: Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 77,39 Dollar pro Barrel. Bei den Einzelwerten zählten Infineon, Hochtief und Siemens Energy zu den größten Verlierern, während SAP, Deutsche Telekom und Qiagen die Gewinnerliste anführten.
Der Dax schloss erstmals seit einigen Handelstagen unter der 25.000-Punkte-Marke. Analysten führten den Rückgang auf eine Mischung aus geopolitischen Verschiebungen, Korrekturen im Technologiesektor und schwachen Unternehmenszahlen zurück. Der Gesamtmarkt zeigte ein uneinheitliches Bild – auch an den Energiemärkten und im Devisenhandel spiegelte sich die verhaltene Stimmung wider.
