Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit Schwächen bei der Weltmeisterschaft
Felix MaierDeutsche Nationalmannschaft kämpft mit Schwächen bei der Weltmeisterschaft
Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat in der Weltmeisterschaft eine Reihe unbeständiger Leistungen gezeigt. Trotz des großen Fokus auf den Sport kämpft die Mannschaft damit, gegen starke Gegner Ergebnisse zu liefern. Sportdirektor Rudi Völler hat sogar das Risiko eines Scheiterns im bevorstehenden Spiel gegen Paraguay eingeräumt.
Die Mannschaft startete mit einem Sieg gegen Curaçao, setzte sich gegen die Elfenbeinküste jedoch nur knapp durch. Eine anschließende Niederlage gegen Ecuador legte tiefere Probleme offen. Vor dem Spiel gegen Paraguay gab Trainer Julian Nagelsmann zu, dass seinen Spielern sowohl die physische als auch die taktische Stärke fehle.
Der deutsche Angriff stützt sich auf Spieler mit ähnlichen Eigenschaften, was ihr Spiel in überfüllten Mittelfeldzonen berechenbar macht. Zudem hat die Mannschaft Schwierigkeiten gegen Teams, die aggressiv pressen – obwohl sie gegen favorisierte Gegner oft besser abschneidet. Defensive Schwächen, insbesondere mit Manuel Neuer im Tor, haben die Probleme noch verschärft.
Nathaniel Brown und Deniz Undav stechen durch ihre Explosivität und Energie hervor. Doch der Kader mangelt es häufig an der mentalen und physischen Widerstandsfähigkeit, um sich bei drohender Niederlage zurückzukämpfen. Sowohl die deutsche Öffentlichkeit als auch der DFB könnten diese Schwächen bisher übersehen haben.
Die Defizite in der Abwehr und im Mittelfeld sind deutlich sichtbar. Der vorhersehbare Angriff und die mangelnde Anpassungsfähigkeit unter Druck haben die Mannschaft bereits Punkte gekostet. Will Deutschland im Turnier noch bessere Leistungen zeigen, muss es diese Probleme dringend angehen.
