Deutschland bleibt mit 17,8 Millionen Migranten das wichtigste EU-Einwanderungsland 2025
Anton HuberDeutschland bleibt mit 17,8 Millionen Migranten das wichtigste EU-Einwanderungsland 2025
Die Zahl der Migranten in der EU stieg bis Ende 2025 auf 64,2 Millionen an. Deutschland blieb das wichtigste Zielland und beherbergte fast 18 Millionen ausländische Staatsbürger. Vier Länder – Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland – bearbeiteten den Großteil der Asylanträge im Laufe des Jahres.
Deutschland festigte seine Position als Hauptaufnahmeland für Migranten in der EU mit einer ausländischen Bevölkerung von 17,8 Millionen Menschen. Rund 72 Prozent von ihnen waren im erwerbsfähigen Alter. Zudem gewährte das Land 2025 etwa 2,7 Millionen Menschen Schutz.
Frankreich folgte auf Platz zwei mit 9,6 Millionen Migranten innerhalb seiner Grenzen und nahm im selben Zeitraum rund 751.000 Geflüchtete auf.
Spanien verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Migrantenzahlen – um etwa 700.000 auf 9,5 Millionen. Italien beherbergte bis Jahresende 6,9 Millionen Migranten.
Gemessen an der Gesamtbevölkerung wiesen Luxemburg, Malta und Zypern die höchsten Migrantenanteile auf. Zusammen bearbeiteten Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland fast drei Viertel aller Asylanträge in der EU.
Die Daten unterstreichen Deutschlands anhaltende Rolle als zentrales Einwanderungsland in Europa. Mit Millionen erwerbsfähiger Ausländer und einer hohen Zahl an Schutzsuchenden werden die demografische Entwicklung und der Arbeitsmarkt des Landes voraussichtlich maßgeblich von diesen Trends geprägt. Die Konzentration der Asylverfahren auf nur vier Staaten deutet zudem auf eine ungleiche Verteilung innerhalb der EU hin.






