07 March 2026, 14:16

Deutschlands Apnoetaucher kämpfen in Chemnitz um nationale Titel und Rekorde

Ein Plakat wirbt für ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen im Wasser zeigt, wobei eine Person im Pool sitzt, und Text, der Informationen über das Schwimmbad und seine Einrichtungen enthält.

Apnea DM in Chemnitz: Rekordjagd ohne Luft - Deutschlands Apnoetaucher kämpfen in Chemnitz um nationale Titel und Rekorde

Deutschlands Spitzen-Apnoetaucher treffen sich in Chemnitz zur nationalen Meisterschaft

In Chemnitz haben sich Deutschlands beste Freitaucher zur Austragung der nationalen Meisterschaften versammelt. Das Event, das in diesem Jahr zum siebten Mal stattfindet, wird damit zum dritten Mal in der sächsischen Stadt ausgetragen. Mit 57 teilnehmenden Athleten – fast doppelt so viele wie im Vorjahr – wird das wachsende Interesse an diesem Sport deutlich.

Die Meisterschaft umfasst drei Hauptdisziplinen: Strecken-, Zeittauchen und Geschwindigkeitstauchen. Beim statischen Apnoetauchen, auch Zeittauchen genannt, gilt es, möglichst lange die Luft anzuhalten, ohne sich zu bewegen. Heike Schwerdtner, amtierende Weltmeisterin und Weltrekordhalterin, geht hier mit einem deutschen Rekord von neun Minuten und 30 Sekunden an den Start.

In der dynamischen Disziplin ohne Flossen streben die Männer eine Distanz von 175,5 Metern an, die Frauen von 164 Metern. In der Masters-Klasse, die für Sportler ab 50 Jahren ausgeschrieben ist, geht an diesem Wochenende sogar eine 80-jährige Teilnehmerin ins Rennen.

Chemnitz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum des Freitauchens entwickelt. Eine lokale Gruppe zählt mittlerweile zu den besten Deutschlands, auch wenn in der Stadt bisher noch kein nationaler Titel vergeben wurde. Frühere Wettbewerbe wie der Chemnitz Apnoe Cup waren eher regional als überregional ausgerichtet.

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Die diesjährigen Meisterschaften unterstreichen den Aufschwung des Sports: Mehr Athleten, stärkere Leistungen und eine wachsende Begeisterung über alle Altersgruppen hinweg. Besonders die Teilnahme älterer Wettkämpfer zeigt, dass Freitauchen Generationen verbindet. Die Ergebnisse werden entscheiden, wer in den einzelnen Disziplinen den nationalen Titel erringt.

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