26 March 2026, 12:17

"Dorfschätze" startet im Landkreis Lörrach: Kulturförderung für den ländlichen Raum

Kleines Dorf mit Häusern, Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Holzzaun, einer Rutsche, einem Müllcontainer, einer Straße, Fahrzeugen, Pfählen und einem Hügel im Hintergrund.

"Dorfschätze" startet im Landkreis Lörrach: Kulturförderung für den ländlichen Raum

"Dorfschätze": Neue Bürgerinitiative im Landkreis Lörrach gestartet

Im Landkreis Lörrach ist am 26. März 2026 die Bürgerinitiative "Dorfschätze" an den Start gegangen. Das Programm zielt darauf ab, die kulturelle Vielfalt im ländlichen Raum zu fördern und das lokale Ehrenamt zu stärken. Es ist Teil des bundesweiten Projekts "Aller.Land" und soll bis 2030 alle Städte und Gemeinden der Region einbinden.

Über einen "Kleinprojektefonds" stellt die Initiative jährlich 10.000 Euro für lokale Kulturvorhaben bereit. Einzelne Anträge können mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden; die Bewerbungsfrist für die Mittel des Jahres 2026 läuft noch bis zum 30. Juni. Zudem wurde eine eigene Projektwebsite eingerichtet, die als zentrale Anlaufstelle für Förderdetails, Beteiligungsformate und kulturelle Aktivitäten dient.

Ein neuer Instagram-Kanal präsentiert laufende Projekte und Veranstaltungen. Um die Bürgerbeteiligung zu intensivieren, finden vor Ort Dialogveranstaltungen statt, die konkrete Kulturideen anregen sollen. Der Verein "Theater in den Bergen" unterstützt die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.

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Obwohl das Programm bereits aktiv ist, liegen noch keine genauen Zahlen vor, wie viele Gemeinden bereits erste Vorhaben umsetzen. Der Fokus liegt darauf, in den kommenden Jahren die Teilhabe in der gesamten Region auszubauen.

"Dorfschätze" bietet Finanzmittel und Ressourcen, um die ländliche Kultur im Landkreis Lörrach zu stärken. Die Bewerbungsphase für die Fördergelder 2026 endet Ende Juni; kontinuierliche Unterstützung gibt es über die Projektwebsite und Social-Media-Kanäle. Der Landkreis wirbt weiter für eine breite Beteiligung, um das Ziel der flächendeckenden Einbindung bis 2030 zu erreichen.

Quelle