08 June 2026, 18:14

Drohnen-Vorfälle lähmten 2025 den Flugverkehr an 25 deutschen Flughäfen

Drohnen-Vorfälle an Flughäfen verursachen Millionenkosten

Drohnen-Vorfälle lähmten 2025 den Flugverkehr an 25 deutschen Flughäfen

Drohnen-Vorfälle legten 2025 den Flugbetrieb an 25 deutschen Flughäfen lahm und verursachten massive Verspätungen sowie erhebliche wirtschaftliche Schäden. Besonders betroffen waren große Drehkreuze wie München und Frankfurt, wo die Einschränkungen teilweise tagelang anhielten. Die Behörden arbeiten nun an wirksameren Abwehrmaßnahmen gegen unerlaubte Drohnenflüge.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 116 drohnenbedingte Störungen an deutschen Verkehrsflughäfen registriert. München und Frankfurt verzeichneten die schwerwiegendsten Auswirkungen mit mehrtägigen Flugbeschränkungen. Die Vorfälle zwangen zu Streichungen, Umleitungen und langen Wartezeiten für Passagiere.

Die wirtschaftlichen Folgen sind beträchtlich: Die direkten Verluste durch die Störungen belaufen sich auf mindestens 60 Millionen Euro. Berücksichtigt man weitere Netzwerkeffekte wie verpasste Anschlussflüge und zusätzliche Betriebskosten, könnte der Gesamtschaden auf bis zu 160 Millionen Euro anwachsen.

Als Reaktion entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) neue Technologien, um unerlaubte Drohnen zu erkennen und unschädlich zu machen. Ziel ist es, die Flugsicherheit zu erhöhen und die finanziellen Belastungen durch unbefugte Flüge in der Nähe von Flughäfen zu verringern.

Die wiederholten Drohnen-Zwischenfälle haben Schwachstellen in der Flughafen-Sicherheit und Resilienz offenbart. Angesichts der Millionenverluste wird der Druck auf bessere Erkennungssysteme immer dringender. Die laufenden Arbeiten des DLR sollen künftig ähnliche Störungen verhindern.

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