Duisburgerin greift Polizisten an: Festnahme eskaliert nach nächtlicher Ruhestörung
Jana SimonDuisburgerin greift Polizisten an: Festnahme eskaliert nach nächtlicher Ruhestörung
Eine 44-jährige Frau aus Duisburg muss sich nun wegen einer nächtlichen Auseinandersetzung mit der Polizei vor Gericht verantworten. Beamte waren zweimal zu ihrer Wohnung gerufen worden, nachdem es Beschwerden über Ruhestörungen gegeben hatte. Bei dem Versuch, die Frau festzunehmen, eskalierte die Situation zu einem gewaltsamen Handgemenge.
Der Vorfall begann gegen 4:06 Uhr morgens, als die Polizei erneut zu der Wohnung der Frau gerufen wurde. Sie war zuvor bereits ermahnt worden, den Lärm zu unterlassen, hatte die Störungen jedoch fortgesetzt. Die Beamten drohten ihr mit einer vorläufigen Festnahme, falls sie nicht aufhören würde.
Als sie die Frau schließlich festnehmen wollten, wurde diese aggressiv. Sie wehrte sich heftig, versuchte, einen Polizisten zu beißen, und trat nach einem anderen. Während des Handgemenges spuckte sie zudem in Richtung der Beamten. Obwohl sie dabei leicht verletzt wurde, lehnte sie jede medizinische Hilfe ab.
Auf Anordnung der Duisburger Staatsanwaltschaft entnahm ein Arzt der Frau später eine Blutprobe. Die Ergebnisse sollen in die laufenden Ermittlungen zu ihrem Verhalten einfließen.
Die Frau sieht sich nun wegen ihres Verhaltens während der Festnahme mit offiziellen Anklagepunkten konfrontiert. Die Polizei bestätigte, dass der Fall an die Staatsanwaltschaft überstellt wurde, um weitere rechtliche Schritte einzuleiten.






