07 April 2026, 18:23

Düsseldorf setzt auf vollelektrische Müllfahrzeuge für saubere Luft und weniger Lärm

Großes Lagerinneres mit verschiedenen Reifen, Containern, Topfpflanzen, bedruckten Platten, Polen, Beleuchtung, einem blauen Tuch und anderen Gegenständen, das in einer Abfallentsorgungsanlage mit Bäumen, Fahrzeugen und Schnee im Hintergrund zu sehen ist.

Düsseldorf setzt auf vollelektrische Müllfahrzeuge für saubere Luft und weniger Lärm

Düsseldorf hat zwei voll-elektrische Müllfahrzeuge in seine Abfallflotte aufgenommen. Die neuen Fahrzeuge, betrieben von der Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH (ZWD), nahmen im Dezember 2025 ihren Betrieb auf. Sie ersetzen ältere Dieselmodelle und stellen einen weiteren Schritt auf dem Weg der Stadt zur Klimaneutralität bis 2035 dar.

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Die beiden Modelle vom Typ Renault Trucks E-Tech D Wide verfügen über niedrige Einstiege und Bustüren für einen erleichterten Zugang. Sie sind für die Altpapiersammlung in sechs Stadtbezirken zuständig und leeren wöchentlich rund 16.400 blaue Recyclingtonnen. Allein im Jahr 2025 wurden auf diese Weise fast 5.500 Tonnen Altpapier gesammelt.

Die Elektro-LKW bieten gegenüber den dieselbetriebenen Fahrzeugen mehrere Vorteile: Sie stoßen keine Abgase aus und erzeugen keine Motorvibrationen, was das Fahren angenehmer und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter besser macht. Auch die Anwohner profitieren von einer geringeren Lärmbelastung, da die Fahrzeuge deutlich leiser unterwegs sind.

Die Stadt investierte rund eine Million Euro in die neue Flotte, wobei 550.000 Euro aus dem Düsseldorfer Klimaschutzhaushalt stammten. Nach Schätzungen der Verantwortlichen wird der Umstieg den CO₂-Ausstoß um etwa 60 Tonnen pro Jahr reduzieren.

Die neuen Elektro-Müllfahrzeuge sind nun in Düsseldorf voll einsatzbereit. Ihr Einsatz unterstützt die Umweltziele der Stadt und steigert gleichzeitig die Effizienz der Abfallentsorgung. Die Verringerung von Lärm und Emissionen steht im Einklang mit den umfassenderen Bestrebungen, kommunale Dienstleistungen zu modernisieren.

Quelle