31 December 2025, 14:57

Eisbad zum Jahresstart: Nur 25 Hartgesottene springen in die Weser

Eine Person schwimmt in einem Gewässer.

Schwimmer trotzen dem eiskalten Weserwasser - Eisbad zum Jahresstart: Nur 25 Hartgesottene springen in die Weser

Eisige Neujahrstradition: 25 Mutige springen am Montag in die Weser

Trotz eisiger Temperaturen fand am Montag das traditionelle Neujahrsschwimmen in Weyhe statt – organisiert von der örtlichen Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Trotz harter Bedingungen wurde die Veranstaltung wie geplant durchgeführt: Die Wassertemperatur lag bei nur 4,5 Grad Celsius, auf der Oberfläche trieben Eisschollen. Die Schwimmer bewältigten eine 4,5 Kilometer lange Strecke, begleitet von Rettungskräften in Booten.

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Einige Teilnehmer kämpften gegen die Strömung und benötigten über zwei Stunden für die Distanz. Andere brachen die Herausforderung vorzeitig ab und ließen sich aus Sicherheitsgründen auf Rettungsboote ziehen. Das Event gilt seit langem als Ausdauertest und zieht jedes Jahr hartgesottene Schwimmer an. Auch auf der Insel Wangerooge war ein separates Neujahrsbad geplant, veranstaltet von der Freiwilligen Feuerwehr. Normalerweise lockt es Hunderte an – im vergangenen Jahr wagten sich 295 Schwimmer und sogar ein Hund ins Wasser. In diesem Jahr war die Beteiligung jedoch geringer: Nur 25 trauten sich in die eisigen Fluten. In der nahegelegenen Stadt Norden wurde ein ähnliches Schwimmen hingegen abgesagt. Wettervorhersagen warnten vor starken Windböen, die die Bedingungen für Teilnehmer und Organisatoren zu riskant gemacht hätten.

Das Neujahrsschwimmen in Weyhe forderte die Teilnehmer bis an ihre Grenzen – Kälte und Strömung zwangen manche zum vorzeitigen Aufgeben. Trotz Absagen an anderen Orten hielt die Tradition in Weyhe und Wangerooge stand. Die Veranstalter sorgten für umfassende Sicherheitsvorkehrungen, doch das extreme Wetter hielt die Teilnehmerzahl niedriger als sonst.