15 February 2026, 16:34

Eklat nach 3.-Liga-Spiel: Trainer Wollitz stolpert in Handgemenge nach Torstreit

Ein Schiedsrichter in gelbem T-Shirt und schwarzen Shorts spricht mit einem Fussballspieler in weiss-blauer Uniform auf dem Feld, beide tragen Turnschuhe.

Cottbus-Trainer Wollitz setzt Mannheim's Zuber ab - Eklat nach 3.-Liga-Spiel: Trainer Wollitz stolpert in Handgemenge nach Torstreit

Eklat nach 3.-Liga-Spiel zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim kam es zu einer hitzigen Szene. Die Stimmung kippte, als eine umstrittene Torentscheidung in den Schlussminuten zu einem kurzen Handgemenge führte. Später geriet Cottbus' Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz unfreiwillig in eine körperliche Auseinandersetzung.

Der Streit begann, als Cottbus-Stürmer Tolcay Cigerci in der Nachspielzeit auf das Tor schoss. Spieler und Offizielle beider Mannschaften stritten sich darüber, ob der Ball die Linie vollständig überquert hatte. Der Schiedsrichter entschied, dass dies nicht der Fall war – das Spiel endete damit 1:1 in der 3. Liga.

Nach dem Abpfiff entluden sich die Emotionen: Spieler und Betreuer beider Teams gerieten kurzzeitig aneinander. Im Tumult trat Wollitz beim Rückwärtsgehen versehentlich auf den Fuß von Waldhof Mannheims Sportdirektor Gerhard Zuber, der daraufhin das Gleichgewicht verlor und zu Boden ging.

Die Lage beruhigte sich schnell, doch Wollitz äußerte sich später gegenüber den Medien. Er zeigte sich enttäuscht, dass seine Mannschaft den späten Siegtreffer verpasst hatte. Zudem kritisierte er die Zögerlichkeit der Schiedsrichter und führte diese auf das Fehlen des Videobeweises (VAR) in der 3. Liga zurück. Seiner Meinung nach fühlen sich Unparteiische in unteren Ligen verunsichert, weil in höheren Spielklassen wie der Bundesliga oder der La Liga mit Videotechnologie gearbeitet werde.

Wollitz nahm die Schiedsrichter in Schutz und erklärte, ihre Unentschlossenheit liege im Gegensatz zwischen Ligen mit und ohne VAR begründet. Weder die Bundesliga noch die Ligaverantwortlichen haben bisher offiziell auf seine Aussagen reagiert.

Das Spiel endete ohne weitere Vorfälle, doch die Diskussion um das nicht gegebene Tor hielt an. Wollitz' unfreiwillige Kollision mit Zuber sorgte für zusätzliche Aufregung nach dem Spiel, während seine Aussagen die anhaltenden Bedenken zur Einheitlichkeit der Schiedsrichterentscheidungen unterstrichen. Die 3. Liga kommt weiterhin ohne VAR aus – solche Entscheidungen bleiben damit allein dem Augenmaß der Unparteiischen überlassen.