Energie Cottbus feiert 60: Wollitz will Einigkeit - Energie Cottbus feiert 60 Jahre mit Blick auf die 2. Bundesliga
Energie Cottbus feiert 60-jähriges Jubiläum mit großen Zielen
Der Verein, einst eine feste Größe in der Bundesliga, blickt nun auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga. Fans und Legenden stehen gleichermaßen hinter dem Team, das diesen Meilenstein mit einer Gala und einer entscheidenden Ligasaison begehen wird.
1966 als BSG Energie Cottbus gegründet, entwickelte sich der Klub schnell zu einer lokalen Institution. Klaus Stabach, das erste offizielle Mitglied, prägte die frühen Jahre mit. Unter Trainer Eduard Geyer stieg die Mannschaft von der Regionalliga bis ins DFB-Pokal-Finale 1997 auf und erreichte schließlich 2000 die Bundesliga. Ein zweites Gastspiel in der Elite folgte 2006 – mit Spielern wie Sergiu Radu, Gregg Berhalter und Steffen Baumgart, die den Verein drei Saisons lang in Deutschlands oberster Spielklasse hielten.
Unvergessen bleiben Momente wie Tomislav Piplicas berüchtigtes Eigentor per Kopfball oder ein Spiel mit elf ausländischen Akteuren. Doch finanzielle Probleme brachten den Klub später an den Rand der Insolvenz. Seit 2020 jedoch haben Präsident Sebastian Lemke und Trainer Claus-Dieter Wollitz eine Wiedergeburt eingeleitet und den Aufstieg in die 3. Liga geschafft.
In der vergangenen Saison führte Wollitz' Team nach 15 Spielen als Herbstmeister die Tabelle an. Der Coach bleibt zwar vorsichtig, betont aber die Bedeutung regionaler Geschlossenheit für nachhaltiges Wachstum. Vor der Jubiläumsgala – zu der 1.500 Gäste erwartet werden und bei der ein neuer Ausrüster präsentiert wird – feiern die Fans mit einer Choreografie beim Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von 1899 Hoffenheim.
Das Jubiläumsjahr ist von großen Hoffnungen geprägt. Detlef Irrgang, Rekordspieler des Vereins, sieht im Aufstieg das einzige Ziel. Mit einer starken Winterleistung im Rücken will das Team nun aus der Geschichte eine hellere Zukunft gestalten.
