05 February 2026, 22:35

Eskalation bei Hanau-Gedenkkundgebung in Bremen: Beleidigungen und Volksverhetzungsvorwürfe

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo auf einer Straße in Washington, D.C. teil, einige halten Schilder und Banner, andere fahren Fahrräder, und es gibt Schilder, Bäume und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Eskalation bei Hanau-Gedenkkundgebung in Bremen: Beleidigungen und Volksverhetzungsvorwürfe

Gedenkkundgebung zum sechsten Jahrestag der Hanau-Anschläge in Bremen eskaliert

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 19. Februar 2025 fand in Bremen eine Kundgebung zum sechsten Jahrestag der rassistischen Anschläge von Hanau statt. Rund 1.500 Menschen versammelten sich im Stadtzentrum, was zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei führte.

Die Demonstration begann um 17:30 Uhr am Am Brill und endete gegen 19:15 Uhr am Goetheplatz. Bereits zu Beginn verstießen die Veranstalter gegen Versammlungsauflagen, woraufhin eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet wurde.

Teilnehmende beschimpften Beamte über Lautsprecher als "Bullen", "Mörder" und "Nazis" und warfen der Polizei rassistische Profile vor. Aufgrund der dokumentierten Beleidigungen wurden mittlerweile Strafanzeigen wegen Volksverhetzung eingereicht.

Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch. Zwar kam es bei jüngsten pro-kurdischen Protesten in Städten wie Dortmund und Frankfurt (Januar 2026) zu Gewalt gegen Polizisten, doch seit dem Hanau-Anschlag 2019 gab es bundesweit keine Demonstrationen mit derart direkten Vorwürfen gegen Beamte.

Die Kundgebung sorgte für Verkehrsbehinderungen und rechtliche Konsequenzen für die Veranstalter. Die Anzeigen wegen Volksverhetzung sind nun Teil der laufenden Ermittlungen. Weitere Details hängen von den Erkenntnissen der Behörden ab.