FC Bayern München verliert mit Tuva Hansen nächste Leistungsträgerin an England
Jonas SchmidtEin weiterer Abgang zur Insel: Hansen verlässt den FC Bayern - FC Bayern München verliert mit Tuva Hansen nächste Leistungsträgerin an England
Die Frauenmannschaft des FC Bayern München verliert mit Tuva Hansen eine weitere Schlüsselspielerin, die zu West Ham United wechselt. Die norwegische Verteidigerin verlässt den Verein nach drei erfolgreichen Jahren in Bayern. Ihr Abgang reiht sich in eine Serie von prominenten Transfers in die englische Women's Super League ein.
Hansen war 2021 zum FC Bayern gestoßen und hatte sich schnell als Stammkraft etabliert. In drei Jahren bestritt sie 77 Partien und trug maßgeblich dazu bei, dass der Club drei Meisterschaften in der Bundesliga, einen DFB-Pokal sowie zwei Supercup-Titel gewann. Zu ihren Höhepunkten in München zählte auch der erste Pflichtspielsieg des Jahres 2024 – ein 3:0 gegen RB Leipzig im Januar.
Trotz der personellen Veränderungen bleibt das Team stark: Die Bayern führen die Bundesliga-Tabelle an und kämpfen weiterhin um weitere Titel. Im DFB-Pokal ist die Mannschaft eine Runde weiter, und in der Champions League wartet im Viertelfinale entweder Manchester United oder Atlético Madrid. Hansens Wechsel folgt auf andere Abgänge wie den von Lea Schüller zu Manchester United oder die Sommertransfers von Julia Zigiotti Olme und Sydney Lohmann nach England.
Unter dem neuen Trainer José Barcala bereitet sich die Frauenmannschaft des FC Bayern auf die Zukunft vor. Barcala hatte nach der Frauen-EM 2025 das Zepter übernommen und leitet seit Januar 2026 Training und Spiele. Trotz der Umbrüche bleibt der Fokus auf der Titelverteidigung in der Liga und dem Angriff auf internationale Erfolge.
Mit ihrem Wechsel zu West Ham markiert Hansen einen weiteren Wandel im Kader der Münchnerinnen, die sich unter der neuen Führung neu aufstellen. Der Verein bleibt sowohl national als auch in europäischen Wettbewerben erfolgreich. Ihre Erfahrung und Titel werden nun die defensiven Optionen von West Ham in der Women's Super League stärken.
