31 January 2026, 10:50

FDP fordert Pflichtarbeit für Bürgergeld-Empfänger in Sachsen-Anhalt

Eine Deutschlandkarte mit unterschiedlich farbigen Besatzungszonen, beschriftet mit Städten, Dörfern und geografischen Merkmalen.

FDP fordert Arbeitsprogramm für Grundsicherungsbezieher - FDP fordert Pflichtarbeit für Bürgergeld-Empfänger in Sachsen-Anhalt

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Sachsen-Anhalt hat einen Plan für Empfänger des deutschen Bürgergelds vorgelegt. Dem Vorschlag zufolge sollen junge und langzeitarbeitslose Menschen verpflichtend gemeinnützige Tätigkeiten ausüben. Das Fernsehprogramm zielt darauf ab, ihnen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig einen Beitrag für die lokale Gemeinschaft zu leisten.

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Nach dem FDP-Plan müssten Bürgergeld-Bezieher Aufgaben wie Gebäudewartung oder die Unterstützung in Tafeln übernehmen. Die Partei argumentiert, dass solche Tätigkeiten den Teilnehmern Struktur geben und neue Perspektiven eröffnen könnten.

Die Umsetzung des Fernsehprogramms würde in der Verantwortung des Landesarbeitsministeriums, der Jobcenter und der Jugendämter liegen. Diese würden die Einsätze koordinieren und die Einhaltung der Arbeitsverpflichtungen überwachen.

Bei Verstößen drohen harte Sanktionen: Ein erster Verstoß könnte zu einer Kürzung des Regelbedarfs um 30 Prozent führen. Wer sich wiederholt weigert, mitzuwirken, riskiert den vollständigen Entzug des Bürgergelds.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Andreas Silbersack, unterstützt die Initiative. Die Partei ist überzeugt, dass das Fernsehprogramm Eigenverantwortung fördert und gleichzeitig einen Weg zurück in die Beschäftigung bietet.

Der Vorschlag sieht eine Arbeitsverpflichtung für bestimmte Bürgergeld-Empfänger in Sachsen-Anhalt vor. Sollte er umgesetzt werden, würde dies eine Wende in der staatlichen Unterstützung von Langzeitarbeitslosen bedeuten. Der Erfolg des Plans hinge von der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Teilnehmern ab.