Frankfurt leuchtet für den Ramadan 2025 – und feiert religiöse Vielfalt
Felix MaierRamadan und Fastenzeit beginnen - Illumination in Frankfurt - Frankfurt leuchtet für den Ramadan 2025 – und feiert religiöse Vielfalt
In diesem Jahr fallen der Aschermittwoch und der Beginn des Ramadan auf denselben Tag. In Frankfurt wird der Anlass mit besonderen Lichtinstallationen gewürdigt, darunter Halbmonde, Sterne und traditionelle Fanus-Laternen. Die Stadt ist mittlerweile bekannt für ihre jährlichen Ramadan-Beleuchtungen, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfinden.
Die Ramadan-Lichter werden am Dienstagabend um 18:00 Uhr in Frankfurts Fressgass-Viertel offiziell eingeschaltet. Für Muslime beginnt der erste Fastentag in diesem Jahr am Donnerstag, nachdem der Ramadan am Mittwochabend eingeleitet wird. Gleichzeitig begehen Christen mit dem Aschermittwoch den Beginn der Fastenzeit.
Frankfurt führte diese Beleuchtung erstmals 2024 ein und ist damit unter den deutschen Städten Vorreiter. Die Dekorationen mit Symbolen wie Halbmonden und Laternen sollen Hoffnung und Zusammenhalt in der vielfältigen Stadtgesellschaft repräsentieren. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, die auch als Diversitätsbeauftragte fungiert, betont, dass das muslimische Leben ein selbstverständlicher und wertgeschätzter Teil Frankfurts sei.
Während andere deutsche Städte wie Berlin über ähnliche Initiativen diskutieren, bleibt Frankfurt bisher der einzige bestätigte Standort mit solchen Lichtinstallationen.
Das Zusammentreffen von Aschermittwoch und Ramadan unterstreicht die Überschneidung religiöser Traditionen in Frankfurt. Die Lichtinstallationen werden während des gesamten heiligen Monats zu sehen sein und damit das Bekenntnis der Stadt zu kultureller Inklusion verdeutlichen. Bislang ist Frankfurt in Deutschland einzigartig mit dieser öffentlichen Ramadan-Feier.
