Viele Demonstrationen in Frankfurt - Kurden Stärker - Frankfurt wird zur Bühne globaler Proteste an einem einzigen Tag
Frankfurt erlebte am 31. Januar 2026 eine Welle politischer Demonstrationen. Tausende Menschen versammelten sich in der gesamten Stadt, um sich für Anliegen aus Syrien, dem Iran, Palästina und den USA einzusetzen. Die Polizei bestätigte, dass die Kundgebungen zunächst ohne Störungen begannen; bis zum Abend wurden keine größeren Zwischenfälle gemeldet.
Die größte Demonstration zählte 3.200 Teilnehmer, die sich für kurdische Rechte in Syrien einsetzten. Dies folgte auf jüngste Vorstöße der syrischen Streitkräfte in kurdisch kontrollierte Gebiete. Ähnliche pro-kurdische Proteste fanden im Januar auch in Berlin und Hannover statt.
Eine separate Kundgebung unterstützte die revolutionäre Bewegung im Iran und zog etwa 700 Menschen an. Gleichzeitig gedachten Teilnehmer bei einer Mahnwache des in den USA getöteten Alex Pretti, während weitere Proteste sich mit politischen Themen der Vereinigten Staaten befassten.
Am späten Abend war zudem eine pro-palästinensische Demonstration unter dem Titel "Globalisiert die Intifada" geplant. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Protesten im Zusammenhang mit dem anhaltenden Nahostkonflikt.
An nur einem Tag vereinte Frankfurt damit mindestens vier zentrale politische Themen: kurdische Rechte, die iranische Revolution, den Nahostkonflikt und US-amerikanische Belange. Die Behörden sorgten für Ordnung und stellten sicher, dass die Demonstrationen weitgehend ohne größere Störungen verliefen.
