Freibad Solingen öffnet nach PCB-Fund mit Einschränkungen wieder
Bei Sanierungsarbeiten am historischen Freibad in Solingen wurden in alten Farbschichten gefährliche Stoffe entdeckt. In den Beckenbeschichtungen wurden PCB-Verbindungen (Polychlorierte Biphenyle) nachgewiesen, was zunächst zu einer Verzögerung der Wiedereröffnungspläne führte.
Der Fund veranlasste umfangreiche Tests in allen drei Schwimmbecken. Verschiedene Proben wurden analysiert, um die PCB-Werte im Wasser und in den Beschichtungen zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass weder im Zulauf- noch im Beckenwasser nachweisbare PCB-Verbindungen vorhanden sind.
Ein Gutachten lag früher als erwartet vor. Die Behörden bestätigten, dass ein sicherer Badebetrieb möglich ist und von den Schadstoffen keine Gesundheitsgefahr ausgeht. Die Stadt gab bekannt, dass das Schwimmen ab sofort wieder erlaubt ist – mit Ausnahme des Planschbeckens für Kinder.
Bürgermeister Daniel Flemm zeigte sich erleichtert über die Ergebnisse. Er betonte die Bedeutung des Bades für die lokale Gemeinschaft. Das Kinderplanschbecken bleibt in dieser Saison vorsorglich geschlossen. Während der gesamten Betriebszeit werden zudem strenge Kontrollen der Wasserqualität durchgeführt. Die Hauptbecken stehen nun wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.






