Frosta setzt auf Qualität und steigt trotz Kostendruck auf 682 Millionen Euro Umsatz
Anton HuberFrosta erhöht Umsatz - Gewinn sinkt - Frosta setzt auf Qualität und steigt trotz Kostendruck auf 682 Millionen Euro Umsatz
Tiefkühlkosthersteller Frosta verzeichnet 2025 einen Umsatzanstieg von fast 7 % auf 682 Millionen Euro. Trotz gestiegener Kosten setzt das Unternehmen weiterhin auf Qualität und verwendet hochwertige Zutaten wie ganzen Pecorino-Käse in seinen Produkten.
Der Bremerhavener Hersteller musste jedoch einen Rückgang des Gewinns von 42 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 37 Millionen Euro 2025 hinnehmen. Höhere Ausgaben für Rohstoffe und betriebliche Kosten belasteten die Margen, doch Frosta wollte bei der Qualität keine Kompromisse eingehen. Statt auf günstigere Alternativen umzusteigen, blieb die Marke bei der Verwendung ganzer Pecorino-Laibe – die viermal teurer sind als Schmelzkäse.
Diese konsequente Qualitätsstrategie zahlt sich im Markt aus: Neun der zehn meistverkauften Tiefkühlgerichte in Deutschland tragen mittlerweile den Namen Frosta. Zudem hält das Unternehmen mit 9,2 % Marktanteil im Bereich Gemüsezubereitungen den dritten Platz – hinter Iglo und einem weiteren Mitbewerber. Das Wachstum übertrifft dabei die Entwicklung der gesamten Tiefkühlbranche und zeigt, dass Verbraucher bereit sind, für Premium-Produkte mehr zu zahlen.
Für 2026 rechnet Frosta mit einem Umsatzplus von 4 % bis 9 %. Die Nettogewinnmarge wird zwischen 4 % und 8 % erwartet – eine vorsichtig optimistische Prognose angesichts anhaltender Kostendrucks.
Mit neun Spitzenprodukten in den Verkaufscharts und stetigem Umsatzwachstum festigt Frosta seine führende Position in der deutschen Tiefkühlbranche. Die konsequente Ausrichtung auf Qualität, selbst zu höheren Kosten, bleibt das Markenzeichen des Unternehmens.
