Geretteter Seehund Pieta erholt sich im Aufzuchtwerk Norddeich nach dramatischer Rettung
Jana SimonGeretteter Seehund Pieta erholt sich im Aufzuchtwerk Norddeich nach dramatischer Rettung
Erschöpfter Seehund in Bremerhaven gerettet – Pieta erholt sich im Seehundaufzuchtwerk Norddeich
An der Uferpromenade am Seedeich in Bremerhaven wurde ein kleiner, abgeschlagener Seehund entdeckt. Ein Passant bemerkte das Tier und alarmierte die Behörden. Die Bremerhavener Polizei sicherte den jungen Seehund umgehend und brachte ihn zur weiteren Versorgung ins Seehundaufzuchtwerk Norddeich.
Das Tier erhielt zunächst den Namen Piet – inspiriert von dem felsigen Gelände, an dem es gefunden wurde. Der Name leitet sich vom griechischen Wort Petros ab, das „Fels“ oder „Stein“ bedeutet. Später stellten Fachleute fest, dass es sich um ein Weibchen handelt, das daraufhin in Pieta umbenannt wurde.
Stürmisches Wetter hatte Pieta geschwächt, sodass sie dringend Ruhe brauchte. Bei ihr wurde eine Lungenentzündung diagnostiziert, von der sie sich inzwischen vollständig erholt hat. Während ihres Aufenthalts in der Auffangstation hat sie zudem deutlich an Gewicht zugenommen.
Bald soll Pieta in eines der großen Becken des Aufzuchtwerks umgesiedelt werden. Die Mitarbeiter zeigen sich optimistisch über ihre Fortschritte. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis sie in die Nordsee zurückkehren kann.
Pietas Zustand hat sich seit ihrer Rettung deutlich verbessert. Die Fachkräfte im Aufzuchtwerk beobachten ihre Gesundheit weiterhin genau. Ihre endgültige Freilassung hängt von weiteren Bewertungen ihrer Kraft und Bereitschaft ab.
