Gespaltene Kundgebungen in Braunschweig zum 1. Mai: DGB marschiert, NPD bleibt klein
Jonas SchmidtGespaltene Kundgebungen in Braunschweig zum 1. Mai: DGB marschiert, NPD bleibt klein
Mehrere Kundgebungen in Braunschweig zum Tag der Arbeit
Am Freitag fanden in Braunschweig im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Während die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine Kundgebung abhielt, organisierte der Gewerkschaftsbund DGB zwei getrennte Märsche. Die Polizei meldete kleinere Vorfälle, darunter Körperverletzungen und Eierwürfe, schwerwiegende Verletzungen oder Sachschäden blieben jedoch aus.
Der Tag begann um 11 Uhr mit dem Hauptmarsch des DGB vom Burgplatz aus. Rund 1.800 Teilnehmer zogen zum Bürgerpark und trafen dort gegen 12:30 Uhr ein. Gleichzeitig versammelte sich die NPD in Bahnhofsnähe und startete ihre Kundgebung um 13:05 Uhr mit etwa 40 Teilnehmern. Ihre Route wurde geändert, um Zusammenstöße mit der DGB-Veranstaltung zu vermeiden.
Ein zweiter DGB-Marsch startete zur gleichen Zeit von der Konrad-Adenauer-Straße. Einige DGB-Teilnehmer schlossen sich später einer spontanen Gegenkundgebung am Hauptbahnhof an. Während der NPD-Veranstaltung wurden Eier geworfen, die jedoch weder Personen noch Sachen beschädigten.
Bis zum Ende des Tages registrierte die Polizei zwei Fälle von tätlichen Angriffen gegen Beamte sowie einen Widerstandsfall. Alle Demonstrationen endeten bis 17:15 Uhr ohne weitere Störungen.
Die Proteste in Braunschweig zeigten eine Mischung aus geplanten und spontanen Versammlungen. Die Polizei ging gegen kleinere Störungen wie Körperverletzungen und Wurfattacken vor, größere Zwischenfälle blieben jedoch aus. Die Veranstaltungen endeten am frühen Abend friedlich und wie vorgesehen.






